02/15/08

BURMA MITGLIEDERBERICHT

Sie finden hier einen Mitgliederbericht über die Aufteilung der Gelder und einen kurzen Ausblick auf die aktuelle Lage: http://www.avaaz.org/de/burma_report_back/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

08/ 9/07

Bushs katastrophaler Klimaplan

Wir erhielten zahlreiche Anfragen für genauere Informationen über Bushs neuen Klimaplan für den er weltweit nach Verbündeten Verschmutzerstaaten Ausschau hält. Das Hauptproblem dieser Klimakonferenz liegt bei der Agenda, die einzig von Bush alleine bestimmt wird und sich auf freiwillige Zusagen konzentrieren wird. Dies ist der wahre Grund wieso er einen Prozess außerhalb der UNO vorantreiben will. Er hat die richtigen eingeladen: ein Dutzend wichtiger Industrie- und Schwellenländer, jene also, die ihren CO2-Ausstoss am ehesten senken müssen.

Nachdem die US-Regierung schon bevor dem G8 Gipfel anfangs Juni sich erstmals überhaupt zu Klimazielen bekannte, wurde sie für ihre unverbindlichen Absichten schon damals von Bundesumweltminister Gabriel kritisiert (Die Zeit).
Die Administration Bush hat nun letzten Freitag ihren Plan für konkrete Klimagespräche Ende September vorgestellt. Diese Gespräche finden unmittelbar im Anschluss an den New Yorker UN Gipfel, and dem verbindliche Emissionsziele verhandelt werden sollten, statt.
Die US-Regierung weigert sich jedoch noch immer sich verbindlichen Zielen für die Reduzierung des Schadstoffausstoßes wie im Kyoto-Protokoll zu unterwerfen und verweist auf Belastungen für die US-Wirtschaft. Experten bezweifeln jedoch die Effizienz eines Abkommens ohne bindende Emissionsziele.

Zu Bushs konkreten Zielvorstellungen beim Abbau der Schadstoffe gab das Weiße Haus keine Auskunft. Jedes Teilnehmerland solle „je nach den Umständen seine eigenen ehrgeizigen nationalen Ziele auf mittlere Frist festlegen", hieß es. In einem "Überprüfungsprozess" solle die Umsetzung kontrolliert werden. Dem Problem des Klimawandels müsse in einer Weise begegnet werden, "die Energiesicherheit gewährleistet und wirtschaftliches Wachstum fördert". (Der Tagesspiegel)

Bushs Vorstoss lässt sich ohne weiteres als Affront gegen die Vereinten Nationen deuten. Es gibt nur ein effizientes Mittel gegen die Erderwärmung, nämlich zwingende, auch schmerzliche Obergrenzen für Treibhausgase festzulegen. Für eine globale Herausforderung gibt es überdies kein legitimeres Forum als die UN. (jetzt/Süddeutsche Zeitung)

Auch Australien will mit den Pazifikanrainerstaaten (APEC) eine eigene Klimaschutzinitiative starten. «Das Kyoto-Modell mit seinen von oben diktierten Vorschriften ist legalistisch und eurozentrisch - das funktioniert einfach nicht im asiatisch-pazifischen Raum», sagte Howard vor Parteianhängern (KlimaAktiv.com).

Avaaz entschloss sich nach Erhalt von Informationen von hochrangigen Regierungsmitarbeitern außerhalb der USA diese Sache genauer unter die Lupe zu nachdem sie uns mitteilten, dass ihre Regierungen von der Bush Administration gezielt ausgewählt wurden, um ein bindendes Klimaabkommen zu verhindern. Verständlicherweise können wir unsere Informanten nicht öffentlich bekannt geben, da sie an brisanten Verhandlungen teilnehmen.
Wir versuchen die ganze Sache mit Hilfe der Medien an die Öffentlichkeit zu bringen. Wir werden die Mitglieder von Avaaz sobald als möglich mit neuen Informationen auf dem Laufenden halten.

06/11/07

Video: Marsch in Rostock

06/ 6/07

Klima: Es geht ums Ganze

Jetzt geht es ums Ganze. Diese Woche findet der G8+5-Gipfel in Heiligendamm statt. In Deutschland knistert es vor Energie. Alle paar Stunden erreichen uns Nachrichten über neue Regierungsmanöver.

Was gibt es gutes zu Bushs Vorschlägen zu sagen? Ein neues Abkommen und ein globales Ziel passen ihm ins Konzept. Doch alle seine Details sind ein Schritt in die falsche Richtung. Ist es eine Störtaktik? Zuerst herrschte Verwirrung. Doch als wir letzte Woche den obersten G8-Verhandlungsführer Bernd Pfaffenbach trafen, passten die von ihm definierten deutschen Verhandlungsgrenzen genau zu unseren Kampagnenforderungen, und er versprach, unsere Petition zum Gipfel mitzunehmen.

Am Wochenende hat Angela Merkel dieses Versprechen gehalten, gefolgt von den Briten. Jetzt stehen wir mit den obersten Funktionären aus mehreren G8+5-Ländern in Kontakt. Sie verfolgen aufmerksam unsere Kampagne, während sie sich zu einer starken Position entschließen. Unser Ziel ist eine Drittel Million Unterschriften, damit die Gipfel-Politiker sich gründlich überlegen, was sie am Freitag entscheiden.

Nicht nur die Europäer werden aktiv. Brasiliens Präsident Lula lehnte soeben jeglichen Prozess außerhalb der UNO ab und sagte: „Wir können nicht zulassen, dass der Voluntarismus den Multilateralismus überfährt. In Gottes Namen, lasst uns uns um den Planeten Erde kümmern." Bravo Lula!

Auch China unterstützte die UNO und begann, sich in die richtige Richtung zu bewegen. Obwohl China fordert, die schon industrialisierten Länder mögen die Verantwortung für ihre bisherigen Emissionen übernehmen (und dem stimmen viele zu), gibt es Anzeichen dafür, dass es seinen Teil tun wird.

Es sieht danach aus, dass auch die USA im Jahr 2009 - dann läuft die Frist für ein neues Abkommen aus den erneuten Klimaverhandlungen ab - hinzustoßen werden. Es gibt Veränderungen, und der Kongress und die amerikanische Bevölkerung sind Bush schon weit voraus. Auch wenn er unkooperativ bleibt, wird es nicht das Ende bedeuten.

Doch die anderen Führer müssen ihren Mut zusammennehmen. Und sie müssen unsere Stimmen in ihren Ohren klingen hören. Unterschreiben Sie deswegen unsere Petition und klicken Sie hier, um all Ihren Freunden bescheid zu sagen.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie die website der Financial Times (Englisch).

05/11/07

Nicholas - Arizona, USA

Avaaz Member - Nicholas - Arizona, USA

Nicholas - Arizona, USA
"Ich hab mich eingebracht, weil die relativ begrenzte Zeit, die ich für wichtige Themen investieren kann, durch die Vereinigung von politischem Willen auf weltweiter Ebene von Avaaz maximale Wirkung haben wird. Schon die kleinen Anstrengungen von Tausend in ihrer Absicht vereinten Menschen können viel ausrichten."

05/ 1/07

Iyad, Palestina

Avaaz Member - Iyad - Palestine

"Ich wollte schon immer etwas gegen die Ungerechtigkeit, und das, was auf unserer Welt falsch läuft, unternehmen. Mit Avaaz.org kann ich aktiv werden und damit anfangen, die Welt zu einem lebenswerteren Ort zu machen."

04/ 5/07

Sarah - München

Avaaz Member of the Week - Sara

"Ich bin Avaaz beigetreten, um den Menschen eine Stimme zu geben und zu zeigen, dass wir die Welt verändern können."

03/27/07

Brigitte - Los Angeles, USA

Avaaz Member - Brigitte
Brigitte - Los Angeles, USA
"An jedem Tag wächst meine Hoffnung, dass ich als Individuum die mir und meiner Generation wichtigen Themen beeinflussen kann. Die Existenz eines internationalen Forums wie Avaaz.org gibt mir ein Gefühl der Zugehörigkeit und Inspiration, da ich erkenne, dass Veränderung tatsächlich von der Basis kommen kann."

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