05/ 7/09

Schweinegrippe: Nährboden Massentierhaltung?

Liebe Freundinnen und Freunde

Anzeichen deuten auf einen Zusammenhang zwischen Schweinegrippe und riesigen Zuchtanlagen, die schmutzig, gefährlich und unmoralisch sind. Unterzeichnen Sie die Petition an die WHO und FAO für eine Untersuchung und Regulierung dieses Gesundheitsrisikos!

Unterzeichnen Sie die Petition!
Bis jetzt weiß niemand, ob die Schweinegrippe zur globalen Pandemie wird, doch Wissenschaftler verfolgen eine heiße Spur: Eine riesige Schweinezuchtanlage eines amerikanischen Weltkonzerns in Veracruz, Mexiko.

Diese Zuchtanlagen sind ekelerregend, unethisch und gefährlich und der Trend ist ungebremst. Auf brutalste Art und Weise werden Schweine in fensterlose Hallen gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Praktiken zum Gesundheitsrisiko werden! Unkontrollierte Massentierhaltung bietet ideale Voraussetzungen für die Entstehung neuer Virenstämme und Mutationen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) müssen ermitteln und für derartige Anlagen Vorschriften erlassen, um die weltweite Gesundheit zu schützen.

Das Agrobusiness wird versuchen, jeden Ansatz einer Reform im Keim zu ersticken. Deshalb brauchen wir die massive Unterstützung der Bevölkerung, damit die Gesundheitsbehörden uns nicht ignorieren können. Unterzeichnen Sie die Petition für eine Untersuchung und Regulierung der Massentierhaltung und erzählen Sie Freunden und Bekannten davon und wir übermitteln sie an die UNO. Sobald wir 200'000 Unterschriften erreichen, werden wir die Petition der WHO in Genf, zusammen mit einer Herde von Pappschweinen, überbringen. Pro 1000 Unterschriften werden wir der Herde ein weiteres Schwein hinzufügen:

http://www.avaaz.org/de/swine_flu_pandemic

Letzte Woche wurde über nichts anderes gesprochen -- Mexiko stand still, rund um den Globues wurde der Flugverkehr eingeschränkt, Schweineimporte verboten und drastische Manßnahmen zur Eindämmung der weltweiten Ausbreitung eingeführt. Nachdem sich die Lage allmählich beruhigt, stellt sich die Frage nach dem Ursprung und wie wir einen zukünftigen Grippeausbruch verhindern können.

Smithfield Foods, der größte Fleischproduzent der Welt, dessen Zuchtanlage in Mexiko als Ursprungsort des A H1N1-Ausbruchs vermutet wird, bestreitet die Vorwürfe und versichert, dass keine Verbindung zwischen ihren Schweinen und dem Ausbruch bestehe. Die Agrarindustrie bezahlt Unsummen für Forschungsprojekte, die aufzeigen sollen, dass kein Gesundheitsrisiko besteht. Die WHO sagt seit Jahren, dass ein erneuter Ausbruch nicht ausgeschlossen werden kann (2) und Experten der FAO sehen einen Zusammenhang zwischen Massentierhaltung und Verbreitung von Infektionskrankheiten(3). Die staatlichen U.S. National Institutes of Health (NIH), das größte klinische Forschungszentrum der Welt, haben bereits 2006 im Hinblick auf mögliche Pandemien vor Massentierhaltung hingewiesen.(4)

Studien über die erschreckenden Umstände, die Schweine in riesigen Zuchtanlagen erleiden müssen, sind im Überfluss vorhanden und auch die verheerenden Auswirkung auf Kleinbauern bleiben nicht ungeklärt. Smithfield wurde mit einer Geldstrafe von $12.6 Millionen belegt und steht gegenwärtig unter einer bundesstaatlichen Untersuchen(5) wegen der durch Schweineexkremente hervorgerufenen Umweltschäden.

Trotz all dieser Schadensnachweise führen weltweit angewachsener Fleischkonsum und eine mächtige Lobby, zu einer ungebremsten Verbreitung dieser abscheulichen und unethischen Zuchtanlagen, die wir auch noch mit Subventionen unterstützen.(6) Als Folge dieser Bedrohung müssen wir die Wahrheit ins Licht rücken und die Betreiber der Schweinezuchtanlagen zur Rechenschaft ziehen. Unterzeichnen Sie die Petition für Untersuchung und Regulierung:

http://www.avaaz.org/de/swine_flu_pandemic

Diese Krise kann nur gelöst werden, indem wir unsere Nahrungsmittelproduktion überdenken und eine Untersuchung über die Auswirkungen von Massentierhaltung auf die öffentliche Gesundheit verlangen. Strikte Normen für artgerechte Tierhaltung und Qualität in der Lebensmittelkontrolle könnten sicherstellen, dass wir zukünftig besser vor solchen Pandemien geschützt sind.

http://www.avaaz.org/de/swine_flu_pandemic

Hoffnungsvoll

Alice, Pascal, Graziela, Paul, Brett, Ben, Ricken, Iain, Paula, Luis, Raj, Margaret, Taren und das ganze Avaaz Team

Quellen:

Berichte über den Link zwischen der mexikanischen Zuchtanlage und der Schweinegrippe:

(1)Biosurveillance-Report konnte die Krankheit bis zur Smithfield-Farm zurückverfolgen (auf Englisch)
http://biosurveillance.typepad.com/biosurveillance/2009/04/swine-flu-in-mexico-timeline-of-events.html

"Es kam alles von hier"
http://www.sueddeutsche.de/wissen/109/466688/text/

Schweinegrippe: In diesem Dorf fing alles an
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Schweinegrippe-In-diesem-Dorf-fing-alles-an/story/31551656?

Kleine Geschichte der großen Unsicherheit:
http://www.welt.de/wams_print/article3665824/Kleine-Geschichte-der-grossen-Unsicherheit.html

(2) WHO Pandemie-Informationen:

http://www.euro.who.int/influenza/20080618_19?language=German


Berichte über den Zusammenhang zwischen Massentierhaltung und Schweinegrippe:

(3)Report der FAO und Pressemitteilung der CIWF, die eine Studie der europäischen Kommission über die Risiken der Massentierhaltung zitiert:
FAOand CIWF


Massentierhaltung könnte Pandemie befördern

http://www.welt.de/wissenschaft/article3677086/Massentierhaltung-koennte-Pandemie-befoerdern.html

Forscher warnen vor Massentierhaltung

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/pandemie-forscher-warnen-vor-massentierhaltung_aid_396119.html

(4)Züchten wir vor der Haustür die nächste Pandemie?
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=4666606/xx9dz0/index.html

Schweinegrippe: Nährboden Massentierhaltung?
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&key=standard_document_36903724

Industrielle Massentierhaltung begünstigt Pandemien:
http://weser-ems.business-on.de/industrielle-massentierhaltung-beguenstigt-pandemien_id2272.html

Tierfabriken, Schweineviren und die Zukunft:
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5679819/

Video-Reportagen über die Zustände auf Zuchtanlagen:
CIWF and PETA

(5) Hier können Sie den Report über Smithfield von Food&Water Watch auf Englisch herunterladen. Informationen über die Klage finden Sie auf Seite 6:http://www.foodandwaterwatch.org/food/pubs/reports/smithfield-foods#documentContent


(6) Hier finden Sie Informationen über EU-Subventionen für Smithfield-Mästereien in Polen (s18)www.dnr.de/publikationen/eur/archiv/eur0507.pdf

Wikipedia-Eintrag über Massentierhaltung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung
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03/10/09

Ein sprechender Kühlschrank?

Liebe Freundinnen und Freunde

Diese Woche werden EU-Regulierungsbehörden neue Energieeffizienz-Normen für Kühlschränke, Fernseher und andere Geräte festlegen. Strenge Vorschriften könnten Europas Umweltbelastung wesentlich reduzieren, doch die Industrie-Lobby versucht genau dies zu verhindern.

Wir erhielten soeben eine überraschende Nachricht: Eine Video-Botschaft aus der Zukunft... von einem sprechenden Kühlschrank namens "Coldy". Klicken Sie folgendes Bild, um das Video anzusehen und mitzumachen:

Hier klicken, um sich die Video-Botschaft anzusehen!


Es existieren bereits viele "grüne" Technologien, die unsere Kühlschränke, Fernseher, Waschmaschinen und andere Produkte energietechnisch verbessern würden. Strenge Vorschriften könnten, gemäß Expertenstudien, enorme Auswirkungen haben: Die Einsparungen entsprächen in etwa einer Reduzierung des Verkehrs um zwei Drittel. Diese Normen würden die Rechnungen der Bürger um Milliarden Euro reduzieren.

Doch umweltschädliche Industrien wollen weiterhin dreckige Produkte verkaufen, und somit "grüne" Investitionen verhindern. Wir müssen jetzt handeln, damit die EU-Behörde neben den Stimmen der Industrie-Lobby auch den Willen ihrer Bürger berücksichtigt. Klicken Sie auf den Link, schauen Sie die Video-Botschaft und unterzeichnen Sie die Petition, welche am Donnerstag bei einer publikumswirksamen Aktion in Brüssel an die Unterhändler übergeben wird.

http://www.avaaz.org/de/refrigerator_revolution_video

Hoffnungsvoll

Ben, Luis, Iain, Graziela, Paula, Alice, Milena, Ricken, Brett, Pascal, Paul, Veronique und das ganze Avaaz-Team

1. Für mehr Informationen, Updates und politische Strategien zur ökologischen Zukunftsgestaltung der heutigen Industriegesellschaft, klicken Sie folgende Links. Sie finden hier ebenfalls die zur Diskussion stehenden Gesetzesentwürfe für Kühlschränke, Fernseher und Glühbirnen. Sie finden alles auf der Webseite der NGO-Koalition ECOS, Greenpeace Europe und anderen führenden Umweltorganisationen:

http://www.env-ngo.eup-network.de

2. Letzte Woche haben sich über 100'000 Mitglieder des Avaaz-Netzwerks unserem Aufruf angeschlossen und die USA aufgefordert eine Untersuchungskommission bezüglich den Menschenrechtsverletzungen während Bush's "Krieg gegen den Terror" einzusetzen. Avaaz übergab die Petition an den verantwortlichen Auschuß im Senat und sprach mit führenden Senatsmitgliedern. Klicken Sie auf den Link, um sich die Photos anzusehen: http://www.avaaz.org/blog/de/

3. Am nächsten Donnerstag werden Avaaz-Mitglieder die Petition zusammen mit "Friends of the Earth Europe" und "Natuur en Milieu" bei einem publikumswirksamen Aktion in Brüssel übergeben. Mehr Informationen werden auf unserem Blog erscheinen: http://www.avaaz.org/blog/de/

Petitionsübergabe - "Krieg gegen den Terror - Licht ins Dunkel"

Am Abend vor der Anhörung, 60'000 Mitglieder des Avaaz Netzwerks haben unsere Petition für einen unabhängigen Untersuchungsauschuss zur Klärung von Bushs "Krieg gegen den Terror" unterstützt - in nur 48 Stunden! Am nächsten Morgen, die Zahl der Unterstützer stieg um 40'000 auf 100'000 an.

Als dann während der Anhörung die 100'000 Namen offiziell zur Sprache kamen war die internationale Botschaft klar: Die Wahrheit über den "Krieg gegen den Terror" muss ans Licht kommen und diese Vorfälle dürfen nie wieder vorkommen. Klicken Sie hier, um sich Photos anzusehen:


02/16/09

Frieden statt Hass in Israel

Liebe Freunde,


Eine bedenkliche Rechtsaussenpolitik nimmt in Israel überhand und bedroht uns alle -- Lasst uns den gemässigten Wählern helfen, eine neue, frische Stimme für den Frieden aufzubauen:

Es ist ein schwarzer Tag im Nahen Osten: Die Rechte hat in den israelischen Wahlen die meisten Sitze gewonnen, und der Rechtsextremist Avigdor Liebermann ist nun Königsmacher der nächsten Regierung.[1] Lieberman und seine Kollegen haben gedroht den Iran zu bombardieren, mehr Truppen nach Gaza zu senden, Verhandlungen zu stoppen und gegen Israels grosse arabische Minderheit hart vorzugehen. Das könnte alle unsere Bemühungen im nahen Osten zunichte machen. Aber die fortschrittlichen Kräfte, Juden und Araber, teilen unsere Gefühle -- und brauchen heute unsere Solidarität.

Wo immer Extremisten triumphieren, müssen wir sie in die Schranken weisen. Viele dachten alle Hoffnung sei verloren als in den USA die Neokonservativen siegten -- dann nutzten die Progressiven das Internet und kamen zurück aus dem Versenkung, und erreichten das Undenkbare mit Barack Obamas Wahl zum Präsidenten der USA.[2] Heute bietet die Ratlosigkeit in Israels Friedenbewegung die Chance, um eine neue Kraft aufzubauen gegen den Hass und für den Frieden.

Bereits $10,000 könnten zwei jungen israelischen Aktivisten helfen das Avaaz-Internet Kampagnen Modell zu nutzen, um noch dieses Jahr Zehntausende Israelis zu mobilisieren -- $5000 würden ermöglichen Plakatwände in Jerusalem zu buchen, um mit ihrer ersten Kampagne eine grosse Öffentlichkeit zu erreichen. Klicken Sie auf den Link, um das das kurze Video über Liebermanns schockierende und extremistische Agenda zu sehen -- und spenden Sie, um einer neuen Generation zu ermöglichen in Israel für Frieden und den Wandel einzutreten:

https://secure.avaaz.org/de/change_in_israel/?CLICKTRACK

Wir haben bereits ein gutes Netzwerk in Israel, mit über 10'000 Avaaz Mitgliedern und Kontakten mit vielversprechenden jungen Organisatoren, die den Wandel wollen. Sie benötigen unsere Unterstützung, um die zerstreuten Wählergruppierungen zu einer Stimme für Frieden und Gerechtigkeit zu vereinen. Viele Israelis haben unsere Kampagne für den Waffenstillstand in Gaza unterstützt, unsere Kampagnen zum Klimawandel, zu Burma, zu Tibet und Zimbabwe -- jetzt ist es Zeit, um ihnen beizustehen.

Auch wenn sie anfänglich eine Minderheit sein werden, eine starke progressvie Stimme in Israel wird uns helfen, unser Anliegen auf der internationalen diplomatischen Ebene wirkungsvoller zu vertreten. Wir machen uns über die Verhältnisse keine Illusionen. Aber wir sind der Überzeugung, dass sich in Israel eine Mehrheit für soziale Gerechtikeit und für pragmatische Vernunft finden wird. Vor diesen Wahlen, als Israels Regierung die Gespräche abbrach und die Gaza Offensive lancierte, wollte gemäss Umfragen die Mehrheit stattdessen den Waffenstillstand mit Hamas erneuern, und wir haben immer wieder breite Unterstützung für weitergehende Friedensbemühungen erhalten.[3]

Liebermans Aufstieg zeigt auf, wie effektiv zielgerichtete Organisation Israel auf Abwege bringen kann -- jetzt braucht eine neue Generation von Israelis unsere Solidarität, um den Extremismus zu bekämpfen, und, um unsere gemeinsamen Werte und Anliegen weiter zu bringen. Alle, die spenden, werden mit Berichten über die Fortschritte in Israel auf dem laufenden gehalten. Sehen Sie ein kurzes Video von Liebermans barbarischer Kampagne auf untenstehendem Link, und helfen Sie einer neuen Generation von Israelis eine Kampagne für den Wandel zu organisieren:

https://secure.avaaz.org/de/change_in_israel/?CLICKTRACK

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Paul, Graziela, Ricken, Ben, Alice, Paula, Iain, Pascal, Milena, Brett und das ganze Avaaz Team

Quellen:

1. "Avigdor Lieberman, Königsmacher mit eiserner Faust", Focus (11. Februar 2009):
http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/avigdor-lieberman-koenigsmacher-mit-eiserner-faust_aid_370203.html

"Avigdor Lieberman – Israels Königsmacher", 16. Februar 2009
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/avigdor_lieberman__1.1970351.html

2. Beachten sie den Report auf MoveOn.org über den Erfolg ihrer Online-Organisation:
http://s3.moveon.org/pdfs/moveon_postelectionreport_ah14.pdf

3. Beachten Sie die Umfrage der Hebrew University, publiziert im Dezember 2008 (englisch):
http://www.bicom.org.uk/background/opinion-polls/truman-psr-poll--16-december-2008

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02/ 9/09

Der vergessene Konflikt

Liebe Freunde

250'000 Zivilisten sind in Sri Lankas Bürgerkrieg zwischen den Fronten in Lebensgefahr. Klicken Sie unten, um die globale Staatengemeinschaft aufzufordern sie zu schützen:
Manches deutet darauf hin, dass der Bürgerkrieg in Sri Lanka, Asiens am längsten andauernder Krisenherd, zu einem Ende kommen könnte – aber in den weiterhin blutigen Kämpfen sind über 250'000 Menschenleben akut gefährdet. Während der letzten Monate sind Hunderte Zivilisten umgebracht und Tausende verwundet worden und die behördliche Schutzzone ist zu einer tödlichen Falle geworden.

Einflussreiche Staaten, die Sri Lanka unterstützen, darunter die Europäische Union, Japan und die USA, haben diese Woche dazu aufgerufen folgende Punkte zu verwirklichen – Schutzzonen müssen respektiert werden, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe für Verletzte und Kranke, regelmässige Waffenruhe zugunsten der Zivilbevölkerung und der Hilfsorganisationen. Damit endlich Etwas geschieht, müssen die Geberländer Druck aufsetzen – Sie müssen klar machen, dass es einen Preis haben wird, wenn Regierung und Rebellen der Zivilbevölkerung weiterhin keinen Schutz bieten: Der Entzug der Reise-Visa für Top-Regierungsmitglieder und die Einstellung der militärischen Hilfe, die unmissverständliche Warnung, dass Rebellenführer und Militärs für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfolgt werden.

Der Konflikt in Sri Lanka wurde schon der "vergessene Krieg" genannt. Aber wenn genug von uns die Regierungen der EU, USA, Japan und weitere Schlüsselstaaten dazu aufrufen Druck auf die Kriegsparteien auszuüben, können wir damit ein Zeichen setzen, dass wir nicht vergessen haben, dass Menschenleben in Gefahr sind – und wir können den Schutz der Zivilbevölkerung zu einer diplomatischen Priorität machen. Klicken Sie hier um eine Nachricht zu senden:

http://www.avaaz.org/de/sri_lanka_civilians

Von den hiesigen Medien oft verschwiegen, gab es in Sri Lankas langem Krieg auf beiden Seiten Gräuel und Verbrechen -- die meisten unentdeckt, bedingt durch eine brutale Kampagne gegen den unabhängigen Journalismus. Das Ende der Kämpfe alleine wird das begangene Unrecht nicht wieder gutmachen; nachdem die Waffen niedergelegt worden sind, müssen die berechtigten Anliegen der tamilischen Bevölkerung und anderer Minderheiten im politischen Dialog und im darauf folgenden Wiederaufbau erörtert werden.

Aber jetzt, in diesen letzten Kriegswochen oder vielleicht Tagen, darf die viertel Million eingeschlossener tamilischer Zivilisten nicht den Kampfhandlungen zum Opfer fallen.

Lasst uns unsere Stimmen hinzufügen, zu jenen von Aktivisten und Menschenrechtlern, die über Jahre hinweg in ganz Sri Lanka gegen die Ausgrenzung von Minderheiten und gegen die Missachtung von Grundrechten gekämpft haben.

Klicken Sie hier, um sicherzustellen, dass die internationale Gemeinschaft die gefährdete Zivilbevölkerung Sri Lankas unterstützt:

http://www.avaaz.org/de/sri_lanka_civilians

Hoffnungsvoll,

Luis, Ben,Graziela, Ricken, Brett, Paula, Alice, Iain, Pascal, Paul, Milena und das gesamte Avaaz-Team



QUELLEN:

Medienmitteilung von Amnesty International Deutschland zur humanitären Lage von Zivilpersonen zwischen den Fronten, 6. Februar 2009"
http://www.amnesty.de/2009/2/6/zivilpersonen-zwischen-den-fronten

Hintergrund: Jahresbericht 2008 zu Sri Lanka von Amnesty International Deutschland"
http://www.amnesty.de/jahresbericht/2008/sri-lanka

"Sri Lankas Armee weiter auf dem Vormarsch", Neue Zürcher Zeitung, 26. Januar 2009
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/sri_lankas_armee_weiter_auf_dem_vormarsch_1.1794124.html

Schweiz: Pressemitteilung des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, 5. Februar 2009
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=25208

Gemeinsame Erklärung der"Tokyo Co-Chairs" (Norwegen, Japan, US und EU), die grosse Besorgnis äussern, über die Notlage von Zivilpersonen (englisch)
http://www.avaaz.org/sri1

Medienmitteilung des internationalen Roten Kreuzes zu wiederholtem Beschuss und Evakuierung eines Spitals (englisch)
http://www.avaaz.org/sri2

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01/23/09

Helft Obama Gaza zu helfen

Liebe Avaaz Freunde,

Obama kann Amerika nicht zu einem fairen Vermittler machen, solange die US Medien ihre Vorurteile pflegen.Helfen sie Avaaz Bemühungen zu finanzieren, um Entscheidungsträger in den US Medien für den Frieden zu gewinnen:

Helfen Sie jetzt!

Nach über 1400 Toten und 1500 Verwundeten, macht der Gaza Konflikt eine Pause -- für einen Moment. Doch die schreckliche Gewalt wird wieder eskalieren wenn wir nicht schnell handeln und die Ursprünge des schwelenden Konfliktes zwischen Israel und Palästina ansprechen.

Eine der gröÃten Hoffnungen auf Frieden sind die USA unter Obama, der eine neutrale und verantwortungsvolle Rolle spielen soll. Ein riesiges Hindernis steht dem jedoch entgegen: Die voreingenommenen Medien in den USA. Nur 4% der diesbezüglichen Nachrichten, berichten überhaupt davon, dass Palästinenser unter israelischer Besatzung stehen, und weniger als 25% sagen, dass sie beide Seiten verstehen können. Unter diesem Druck aus dem eigenen Land, wird sogar Obama Schwierigkeiten haben, fair zu sein.

Dem müssen wir uns dringend entgegenstellen, damit Obama wichtige Entscheidungen unbefangen treffen kann. Ein Hauch des Wandels geht auch durch die US Medienlandschaft -- Experten erzählen uns, dass der beste Weg diese Gelegenheit zu ergreifen darin liegt, eine kleine Zahl von angesehenen Personen zu unterstützen, die wiederum Top Journalisten und Editoren in diesem Bereich engagieren - um Fakten und Informationen zu liefern und die Möglichkeiten geben, Stimmen aus dem Nahen Osten für den Frieden zu hören. Für den Anfang würden 40000$ genügen, um einen solchen angesehenen Vertreter zu bezahlen, 15000$ würden eine Meinungsumfrage unter Israelis und Palästinensern finanzieren , 50000$ könnten einen "Friedenswall" in Gaza, Jerusalem und Washington DC errichten. Auf diesem können die Bewohner dieser Orte Botschaften füreinander und an die Medien schreiben.

Wenn jeder von uns, der auch die Petition unterzeichnet hat lediglich 1,50⬠spendet, können wir 1 Million Dollar erreichen -- genug um diesen Bemühungen zum Erfolg zu verhelfen. Die Präsidentschaft von Obama ist eine gute Gelegenheit, diesen schwelenden Konflikt zu beenden. Doch er kann es nicht ohne uns tun. Es ist Zeit für alle von uns, ernst zu machen, hier ist der Link um zu beginnen:

https://secure.avaaz.org/de/gaza_media_balance

Je mehr wir zusammenbekommen, umso mehr vernünftige und überzeugende Stimmen für den Frieden, können wir aus Israel und Palästina an die US Ãffentlichkeit bringen. Weitab davon Partei zu ergreifen, wird unsere Mühe zeigen, dass pro-Frieden auch pro-Israel und pro-Palästina bedeutet, weil es für Gerechtigkeit und Sicherheit der Bevölkerung auf beiden Seiten sorgt.

Ãber Jahre hinweg gab es keine faire Berichterstattung. Kinder die mit Steinen warfen, wurden eher als gefährliche Randalierer gesehen, anstatt als symbolischer Aufstand gegen eine repressive und illegale militärische Besatzung. Die erdrückende Natur der israelischen Besatzung, die Zahl der geschlagenen oder getöteten Palästinenser, wie Palästinenser in einer Art riesigem "Gefängnis" leben und jeder kleine Schritt und jede kleine Aktion überwacht wird, all das sind Dinge von denen man in den US Medien beinahe nie etwas erfährt. Die selben Medien sind es jedoch, die über mitleiderregende Einzelschicksale von unschuldigen israelischen Attentatsopfern berichten. Sehen sie sich dazu die unten stehen Links an, die Statistiken zu dieser deutlichen Unausgewogenheit in den US Medien zeigen. Solange solche herzergreifenden Geschichten nicht von beiden Seiten möglich sind, wird kein US Präsident ein fairer Vermittler zwischen den Fronten sein können.

Die Chance ist da. Nach den schweren Jahren unter Bush, weht ein frischer Wind durch die Demokratie und Medien in den USA. Auf der anderen Seite besteht eine riesige PR Infrastruktur, die mit Millionen an Geldern für eine pro-militärische Stimmung in den US Medien sorgt. Das ist harter Wettbewerb, doch unsere Anstrengung wird es einfacher haben, weil sie statt Einseitigkeit Ausgeglichenheit fördert. Damit hilft sie Journalisten ihre Arbeit zu tun, anstatt ihr aus dem Weg zu gehen. Obama hat Fairness für seine Vermittlungen in der Region versprochen, lasst uns ihm helfen, es politisch möglich zu machen, dieses Versprechen zu halten. Klicken Sie auf folgenden Link:

https://secure.avaaz.org/de/gaza_media_balance

Hoffnungsvoll,

Ricken, Graziela, Alice, Luis, Paul, Brett, Milena, Paula, Pascal, Iain und das gesamte Avaaz team.

PS: Für mehr Informationen über die Einseitigkeit in den US Medien und aktuelle Berichte über den Gaza Konflikt benutzen sie folgende Links ( Nur auf Englisch ):

"The Blame Game" in Gaza - Vertuschung israelischer Aktionen um die Schuld einseitig auf die Hamas zu schieben:
http://www.fair.org/index.php?page=3667

Video - Frieden, Propaganda und das gelobte Land:
http://br.youtube.com/watch?v=eCL6WdnuNp4

Jon Stewart's Kritik an ungerechter Berichterstattung zum Gaza Konflikt:< BR> http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=213380& title=Strip-Maul

Internationales Recht selten Nachrichtenwürdig was Gaza betrifft - Israelische Rechtfertigungen werden oft nicht hinterfragt:
http://www.fair.org/index.php?page=3672

Eine aktuelle Umfrage in den USA, welche die Auswirkungen der einseitigen Berichterstattung zeigt:
http://www.ipsos-na.com/news/client/act_dsp_pdf.cfm?name=mr090114-2a.pdf& id=4236

Palästina Media Watch report on op-eds:
http://www.pmwatch.org/pmw/mediocrity/displayCall.asp?essayID=336

Newswürdige und unwürdige Tode:< BR> http://www.fair.org/index.php?page=3057

Video - entblöÃte Vorurteile im Israel-Palästina Konflikt:
http://www.youtube.com/watch?v=Kiyyp9cZdY0& NR=1

Video - Einseitige Berichterstattung über Israel-Palästina:
http://www.youtube.com/watch?v=yOC1RReb6gc

If Americans Knew - Ein US Projekt, dass Amerikanern alternative Sichtweisen näherbringt:
www.ifamericansknew.org

PPS: Bitte klicken sie auf diesen Link für ein von Avaaz gemachtes Video, was der Art entspricht die wir nutzen werden um eine ausgeglichenere Meinung vom Konflikt im Nahen Osten zu fördern: http://www.youtube.com/watch?v=WWyJJQbFago

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02/15/08

BURMA MITGLIEDERBERICHT

Sie finden hier einen Mitgliederbericht über die Aufteilung der Gelder und einen kurzen Ausblick auf die aktuelle Lage: http://www.avaaz.org/de/burma_report_back/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

08/ 9/07

Bushs katastrophaler Klimaplan

Wir erhielten zahlreiche Anfragen für genauere Informationen über Bushs neuen Klimaplan für den er weltweit nach Verbündeten Verschmutzerstaaten Ausschau hält. Das Hauptproblem dieser Klimakonferenz liegt bei der Agenda, die einzig von Bush alleine bestimmt wird und sich auf freiwillige Zusagen konzentrieren wird. Dies ist der wahre Grund wieso er einen Prozess außerhalb der UNO vorantreiben will. Er hat die richtigen eingeladen: ein Dutzend wichtiger Industrie- und Schwellenländer, jene also, die ihren CO2-Ausstoss am ehesten senken müssen.

Nachdem die US-Regierung schon bevor dem G8 Gipfel anfangs Juni sich erstmals überhaupt zu Klimazielen bekannte, wurde sie für ihre unverbindlichen Absichten schon damals von Bundesumweltminister Gabriel kritisiert (Die Zeit).
Die Administration Bush hat nun letzten Freitag ihren Plan für konkrete Klimagespräche Ende September vorgestellt. Diese Gespräche finden unmittelbar im Anschluss an den New Yorker UN Gipfel, and dem verbindliche Emissionsziele verhandelt werden sollten, statt.
Die US-Regierung weigert sich jedoch noch immer sich verbindlichen Zielen für die Reduzierung des Schadstoffausstoßes wie im Kyoto-Protokoll zu unterwerfen und verweist auf Belastungen für die US-Wirtschaft. Experten bezweifeln jedoch die Effizienz eines Abkommens ohne bindende Emissionsziele.

Zu Bushs konkreten Zielvorstellungen beim Abbau der Schadstoffe gab das Weiße Haus keine Auskunft. Jedes Teilnehmerland solle „je nach den Umständen seine eigenen ehrgeizigen nationalen Ziele auf mittlere Frist festlegen", hieß es. In einem "Überprüfungsprozess" solle die Umsetzung kontrolliert werden. Dem Problem des Klimawandels müsse in einer Weise begegnet werden, "die Energiesicherheit gewährleistet und wirtschaftliches Wachstum fördert". (Der Tagesspiegel)

Bushs Vorstoss lässt sich ohne weiteres als Affront gegen die Vereinten Nationen deuten. Es gibt nur ein effizientes Mittel gegen die Erderwärmung, nämlich zwingende, auch schmerzliche Obergrenzen für Treibhausgase festzulegen. Für eine globale Herausforderung gibt es überdies kein legitimeres Forum als die UN. (jetzt/Süddeutsche Zeitung)

Auch Australien will mit den Pazifikanrainerstaaten (APEC) eine eigene Klimaschutzinitiative starten. «Das Kyoto-Modell mit seinen von oben diktierten Vorschriften ist legalistisch und eurozentrisch - das funktioniert einfach nicht im asiatisch-pazifischen Raum», sagte Howard vor Parteianhängern (KlimaAktiv.com).

Avaaz entschloss sich nach Erhalt von Informationen von hochrangigen Regierungsmitarbeitern außerhalb der USA diese Sache genauer unter die Lupe zu nachdem sie uns mitteilten, dass ihre Regierungen von der Bush Administration gezielt ausgewählt wurden, um ein bindendes Klimaabkommen zu verhindern. Verständlicherweise können wir unsere Informanten nicht öffentlich bekannt geben, da sie an brisanten Verhandlungen teilnehmen.
Wir versuchen die ganze Sache mit Hilfe der Medien an die Öffentlichkeit zu bringen. Wir werden die Mitglieder von Avaaz sobald als möglich mit neuen Informationen auf dem Laufenden halten.

06/11/07

Video: Marsch in Rostock

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