Klima: Es geht ums Ganze

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Jetzt geht es ums Ganze. Diese Woche findet der G8+5-Gipfel in Heiligendamm statt. In Deutschland knistert es vor Energie. Alle paar Stunden erreichen uns Nachrichten über neue Regierungsmanöver.

Was gibt es gutes zu Bushs Vorschlägen zu sagen? Ein neues Abkommen und ein globales Ziel passen ihm ins Konzept. Doch alle seine Details sind ein Schritt in die falsche Richtung. Ist es eine Störtaktik? Zuerst herrschte Verwirrung. Doch als wir letzte Woche den obersten G8-Verhandlungsführer Bernd Pfaffenbach trafen, passten die von ihm definierten deutschen Verhandlungsgrenzen genau zu unseren Kampagnenforderungen, und er versprach, unsere Petition zum Gipfel mitzunehmen.

Am Wochenende hat Angela Merkel dieses Versprechen gehalten, gefolgt von den Briten. Jetzt stehen wir mit den obersten Funktionären aus mehreren G8+5-Ländern in Kontakt. Sie verfolgen aufmerksam unsere Kampagne, während sie sich zu einer starken Position entschließen. Unser Ziel ist eine Drittel Million Unterschriften, damit die Gipfel-Politiker sich gründlich überlegen, was sie am Freitag entscheiden.

Nicht nur die Europäer werden aktiv. Brasiliens Präsident Lula lehnte soeben jeglichen Prozess außerhalb der UNO ab und sagte: „Wir können nicht zulassen, dass der Voluntarismus den Multilateralismus überfährt. In Gottes Namen, lasst uns uns um den Planeten Erde kümmern." Bravo Lula!

Auch China unterstützte die UNO und begann, sich in die richtige Richtung zu bewegen. Obwohl China fordert, die schon industrialisierten Länder mögen die Verantwortung für ihre bisherigen Emissionen übernehmen (und dem stimmen viele zu), gibt es Anzeichen dafür, dass es seinen Teil tun wird.

Es sieht danach aus, dass auch die USA im Jahr 2009 - dann läuft die Frist für ein neues Abkommen aus den erneuten Klimaverhandlungen ab - hinzustoßen werden. Es gibt Veränderungen, und der Kongress und die amerikanische Bevölkerung sind Bush schon weit voraus. Auch wenn er unkooperativ bleibt, wird es nicht das Ende bedeuten.

Doch die anderen Führer müssen ihren Mut zusammennehmen. Und sie müssen unsere Stimmen in ihren Ohren klingen hören. Unterschreiben Sie deswegen unsere Petition und klicken Sie hier, um all Ihren Freunden bescheid zu sagen.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie die website der Financial Times (Englisch).

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