Bolivien: Stoppen Sie die Amazonas-Schnellstraße

An den bolivianischen Präsidenten Evo Morales::

Bitte stoppen Sie das harte Durchgreifen gegen die indigenen der TIPNIS-Region und lassen Sie alle Demonstranten in Polizeigewahrsam frei. Bitte führen Sie umfassende und verbindliche Gespräche, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist, mit den Einheimischen, die Rechte über die TIPNIS-Region besitzen.Verwerfen Sie alle Genehmigungen zum Bau der Schnellstraße durch das Naturschutzgebiet und ziehen Sie alternative Routen in Betracht. Ihr Einsatz für Mutter Natur und die Rechte der Ureinwohner hat uns auf der ganzen Welt ermutigt. Jetzt rufen wir Sie dazu auf, diese Gemeinschaften und den wertvollen Wald zu schützen.
 
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Verfasst am: 29 September 2011
Am Sonntag ging die bolivianische Polizei mit Tränengas und Knüppeln gegen indigene Männer, Frauen und Kinder vor, die friedlich marschierten, um gegen den Bau einer illegalen Schnellstraße durch ein geschütztes Amazonasgebiet zu demonstrieren.

72 Stunden später steckt das Land in einer Krise: Zwei wichtige Minister sind zurückgetreten und die Bolivianer gehen in Protesten im ganzen Land auf die Straße. Präsident Morales war gezwungen die Bauarbeiten voübergehend einzustellen. Doch mächtige multinationale Konzerne teilen schon jetzt dieses atemberaubende Naturreservat unter sich auf. Wenn sich jetzt die Weltöffentlichkeit an die Seite der mutigen Indigenen stellt, können wir sicherstellen, dass das Autobahnprojekt so geändert wird, das der Regenwald verschont bleibt.

Avaaz übergab gerade eine Notfallpetition, die von 115,000 Menschen aus Bolivien und Lateinamerika unterzeichnet wurden an zwei leitende Minister -- der gewaltige öffentliche Druck brachte sie in Verlegenheit. Nachdem die Proteste brutal niedergeschlagen wurden, können wir den Druck erhöhen und weltweit Alarm schlagen, um die Gewalt zu beenden und den Bau der Autobahn zu stoppen. Klicken Sie auf den folgenden Link, um die dringende Petition zu unterzeichnen -- sobald wir bei 500,000 Unterschriften angelangt sind, wird sie in einer spektakulären Aktion an Präsident Evo Morales übergeben.

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