Bürgerengagement ist auf dem Vormarsch!

Freunden wir uns an!

Ein Erfolg für die Massai

Über 20 Jahre hinweg hat die Regierung in Tansania versucht, ein Massai-Volk von seinem Land zu vertreiben, damit ein Unternehmen für Großwildjagd Touristen dort wilde Tiere töten lässt. Vor einem Jahr hat unsere Gemeinschaft eine Kampagne gestartet, um den tansanischen Präsidenten aufzufordern, die Vertreibungen zu stoppen -- und nachdem wir monatelang eng mit dem Massai-Volk zusammengearbeitet haben, haben wir endlich gewonnen!

Der Einsatz war enorm -- 1.7 Millionen von uns haben die Petition unterschrieben, wir haben mit den Massai die internationalen Medien herangezogen und CNN und Al Jazeera dazu gebracht, das Land zu besuchen und die Geschichte an die Weltöffentlichkeit zu bringen. Dann haben Avaaz-Mitglieder schlagkräftige Anzeigen in regionalen Zeitungen finanziert, die sich an die Regierung richteten. Als bekannt wurde, dass die Vertreibungen bevorstanden, haben wir eine Demonstration der Massai in der Hauptstadt unterstützt -- drei traditionelle Anführer des Massai-Volks haben drei Wochen lang vor dem Büro des Premierministers gezeltet und ihn so gezwungen, ihnen Gehör zu schenken. Der Druck wurde immer stärker und Ende September besuchte der tansanische Premierminister das Gebiet und sagte den Massai, der Präsident habe bestätigt, dass sie nicht vertrieben werden.

Die Massai warten noch auf eine schriftliche Bestätigung, doch der Einsatz zur Beendigung des Konflikts ist ein großer Durchbruch, den viele für unmöglich hielten. Lesen Sie diesen Artikel im Guardian (auf Englisch), um mehr darüber zu erfahren, wie dieses wunderbare Massai-Volk ihrer Regierung die Stirn geboten hat und damit erfolgreich war.

"Im Namen von CSOs in Ngorongoro und der Massai-Gemeinschaft sprechen wir Avaaz unseren Dank für die vielseitige Unterstützung bei unserem Einsatz aus, das Land unsere Volkes zu behalten... Ich bin sprachlos angesichts des Erfolgs dieser Kampagne."

Samwell Nangiria, NGO-Koordinator vor Ort

2013

24

Millionen

Mitglieder

Brasilien sagt: Korruption? Nein Danke. Demokratie des 21. Jahrhunderts? Ja bitte!

Juli 2013

In Brasilien haben die Menschen genug von der wuchernden Korruption. Zuerst kam die erfolgreiche Kampagne für ein “Gesetz zur Reinen Weste”, damit Politiker, die wegen krimineller Vergehen verurteilt wurden, nicht für ein Amt kandidieren dürfen. Studien haben gezeigt, dass Avaaz eine Schlüsselrolle beim Erfolg dieser Kampagne gespielt hat. Nun hat ein Avaaz-Mitglied die größte Internet-Petition in der Geschichte Brasiliens gestartet -- mit über 1,6 Millionen Stimmen fordert die Petition, dass die Senatoren den Senatspräsidenten entlassen, der nach einer Reihe von Korruptionsvorwürfen in Ungnade gefallen ist. Er ist derzeit noch im Amt, doch wir stehen kurz davor, das geheime Abstimmungsverfahren zu beenden, das ihm diesen Spitzenplatz im Senat ermöglicht hat.

Und es wird noch besser: Der Senat hat gerade entschieden, dass Bürger in Zukunft einfacher und schneller Handlungsdruck auf Politiker ausüben können. Avaaz wurde mehrfach in der Senatsdebatte erwähnt, in der abgemacht wurde, die benötigte Unterschriftenzahl für Bürgerinitiativen zu halbieren und dass auch Online-Unterschriften gezählt werden können! Nun geben wir unser Bestes, um das brasilianische Unterhaus mit an Bord zu holen.

"Avaaz bietet Bürgern eine großartige Meinungs-Plattform und hat dabei geholfen, Abgeordnete zu einer anhaltenden Diskussion über das Open-Vote-Projekt zu drängen und sicherzustellen, dass der Entwurf vom Ausschuss bewilligt wurde und ins Plenum gelangt."

Senator Sergio Souza

2013

22

Millionen

Mitglieder

Finnwale vor einem Massaker retten

Juni 2013

Als ein isländischer Großunternehmer diesen Sommer seine brutale Jagdsaison eröffnet hat, um bedrohte Finnwale in Hundesnacks zu verarbeiten, hat Avaaz eine Kampagne gestartet, um ihn davon abzuhalten, die Kadaver nach Japan zu verschiffen. Infolge unserer Petition mit 1,1 Millionen Unterschriften haben niederländische Politiker eingewilligt, niederländische Häfen dichtzumachen. Dann haben wir in Deutschland weitergemacht, als die Schiffsladung über Hamburg umgeleitet werden sollte. Der deutsche Umweltminister hat den Nachrichten der Avaaz-Mitglieder direkt auf Twitter geantwortet. In enger Zusammenarbeit mit Greenpeace konnten wir so genug Druck aufbauen, um das Walfleisch wieder auf ein Schiff gen Island zu verfrachten! Die deutsche Regierung hat die Häfen nun gebeten, in der Zukunft jegliche Walfleischlieferungen abzuweisen. Unterdessen fordern 200.000 Avaaz-Mitglieder in Deutschland den größten deutschen Supermarkt dazu auf, keine Produkte mehr zu verkaufen, die mit dem Walfangunternehmen in Verbindung stehen. Wir nehmen außerdem die anderen Wege ins Visier, die der Walfänger einschlagen könnte, um Profit zu machen -- und zwar solange, bis er einsieht, dass er aufhören muss, Finnwale zu töten.

“Die Avaaz-Kampagne hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, die Profitmacherei der Walfänger zu verhindern -- und uns dem Ziel, die Jagd auf diese wunderbaren und bedrohten Wale zu beenden, einen Schritt näher gebracht."

John Frizell, Greenpeace International

Den globalen Steuerschwindel stoppen

Juni 2013

Jahr für Jahr wenden gierige Unternehmen und reiche Personen Steuertricks an, um geschätzte 1 Billion Dollar zu verstecken und Regierungen die Steuern vorzuenthalten, die sie benötigen, um Dienstleistungen und unsere nationalen Systeme instandzusetzen. Dieses Jahr haben wir eine Möglichkeit entdeckt, das fehlende Geld aufzutreiben. Wir haben eine riesige Petition gestartet, uns mit dem berühmten Sänger Baaba Maal zusammengetan und eng mit Save the Children, ActionAid und anderen Kampagnengruppen zusammengearbeitet, um David Cameron, dem Vorsitzenden des G8-Gipfels, unsere Stimmen zu präsentieren. Durch unseren Brief, der von 21.000 Unternehmensvertretern unterzeichnet worden war, konnten wir dazu beitragen, dies als eine unternehmens- und bürgerfreundliche Forderung zu präsentieren und einen Positionswechsel von Seiten Deutschlands und Kanadas erreichen. Dies führte zu einer historischen Vereinbarung, mit deren Hilfe Regierungen gemeinsam an der Bekämpfung von Steuerflucht arbeiten können. Der “Lough Erne Declaration” mangelte es zwar an Einzelheiten, doch sie bietet uns ein riesiges Druckmittel, um Regierungen aufzufordern, dubiose Steuervorhaben zu blockieren.

Die Massenvertreibung der Maasai stoppen

Mai 2013

Die tansanische Regierung wollte Tausende von Familien von ihrem Land vertreiben -- angeblich, damit reiche Touristen dort Jagd auf Löwen und Leoparden machen können! Doch 1,7 Millionen von uns haben ihnen zur Seite gestanden und “Nein” gesagt. Wir haben CNN und Al Jazeera informiert, damit sie über die Geschichte Bericht erstatten und dann knallharte Anzeigen geschaltet, um die Regierung in örtlichen Zeitungen zur Rede zu stellen. Und wir haben Spender von Hilfsgeldern dazu aufgefordert, die Ereignisse zu hinterfragen. Präsident Kikwete wollte die Geschichte in Schweigen hüllen, doch die Maasai haben durchgehalten. Als die Maasai sich letztendlich an das Parlament gewendet haben, um das Recht zu verteidigen, auf dem Land ihrer Vorahnen zu leben, hat der Premierminister einen Brief unterschrieben, in dem versprochen wird, unter Einbeziehung der Gemeinschaft eine dauerhafte Lösung für diesen Konflikt zu finden. Bislang ist es uns gelungen, die Vertreibungen aufzuhalten. Doch wir werden solange weiterkämpfen, bis der Präsident den Plan für immer verwirft.

Einsatz für die Sicherheit afghanischer Übersetzer

Mai 2013

Während des 11 Jahre langen Konflikts in Afghanistan haben afghanische Dolmetscher Truppen und Hilfsarbeitern geholfen, mit den Menschen vor Ort zu kommunizieren. Viele sind während ihrer Arbeit gestorben oder verletzt worden und jetzt machen die Taliban Jagd auf die Überlebenden, um sie zu töten. Abdul, einer der Dolmetscher, hat eine Kampagne gestartet, um die britische Regierung um Asyl für ihn und all seine Kollegen zu bitten. In kurzer Zeit haben 80.000 Briten die Aktion unterstütz und Avaaz hat mit ehemaligen Generälen und amtierenden Parlamentariern zusammengearbeitet, um das Thema in die Medien zu bringen. Die Regierung hat nun etwa der Hälfte der Dolmetscher einen Rettungsanker in Form eines Asyl-Angebots zugeworfen und wir setzen uns weiterhin für die übrigen Dolmetscher ein.

2013

21

Millionen

Mitglieder

Bangladesch: Hoffnung aus den Trümmern

Mai 2013

Als der Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch über Tausend Todesopfer forderte, hat sich Avaaz mit Arbeitsorganisationen zusammengetan und zwei riesige Einzelhändler ins Visier genommen. Ziel war es, dass diese einen umsetzbaren Plan für die Sicherheit der Arbeitnehmer unterzeichnen, der als weltweites Vorbild gelten würde.

Avaaz-Mitglieder haben die Facebook-Seiten von H&M und GAP überflutet. Und als unsere an den H&M-Chef gerichtete Anzeige von einer führenden Zeitung in Schweden abgelehnt wurde, ist dort eine gewaltige Debatte entfacht -- sowohl in den Medien als auch im Internet. Hohe Führungskräfte bei H&M haben Telefongespräche mit Avaaz geführt und 3 Tage später dem Abkommen zugestimmt. Mehr als 75 weitere Marken sind daraufhin nachgezogen! GAP und WalMart sind noch nicht dabei, aber wir arbeiten daran.

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass Avaaz eine entscheidende Rolle dabei gespielt hat, H&M davon zu überzeugen, dem Abkommen zuzustimmen."

Scott Nova, Workers Rights Consortium

2013

20

Millionen

Mitglieder

Ein Sieg für Bienen in Europa!

April 2013

Nachdem wir über zwei Jahre lang unermüdlich Kampagnenarbeit geleistet haben, konnten wir eine Schlüsselrolle spielen, als es darum ging, ein Verbot von bienengefährdenden Pestiziden in Europa zu erkämpfen -- zumindest bis 2015! Über zwei Jahre hinweg haben wir Minister mit Nachrichten überflutet, eine riesige Petition mit über 2,6 Millionen Unterschriften gestartet, medienwirksame Proteste mit Imkern und einer 5 Meter großen, aufblasbaren Biene veranstaltet, Meinungsumfragen finanziert und vieles mehr getan. Und am Ende haben wir einen riesigen Erfolg gefeiert!

Wir haben einen großen Schritt gewagt und es mit mächtigen Riesenunternehmen wie Bayer aufgenommen. Und ohne die Zusammenarbeit mit vielen Wissenschaftlern, Experten, wohlgesinnten Beamten, Imkern und Umweltschutzgruppen wäre es nicht möglich gewesen.

"Die gewaltige Petition und die kreative Kampagnenarbeit von Avaaz haben dazu beigetragen, den entscheidenden Ausschlag zu geben.”

Friends of the Earth

Hoffnung für syrische Studenten im Ausland

April 2013

Die Krise in Syrien hat nicht nur verheerende Auswirkungen auf Zivilisten, sondern auch auf Stunden im Ausland gehabt. In Großbritannien hatten über 600 syrische Studenten Schwierigkeiten, ihre Studiengebühren zu bezahlen, und die Universitäten wollten viele von ihnen von den Kursen ausschließen. Doch eine Kampagne im Namen der verzweifelten Studenten lies neue Hoffnung aufkommen. Mit Unterstützung von 48.000 Avaaz-Mitgliedern und in Verbindung mit Medienberichten und Advocacy-Arbeit gegenüber Regierungsbeamten und Universitäten,hat die Kampagne die Universitäten dazu gezwungen, auf die Gebühren zu verzichten und Hilfsfonds einzurichten. Die Kampagne hat private Geldgeber dazu gebracht, einzelne Studenten zu unterstützen, und der Regierung den Anstoß gegeben, ein neues Sicherheitsnetz für Studenten ausländischer Universitäten in Erwägung zu ziehen. Viele der syrischen Studenten können jetzt ihr Studium weiterführen.

"Die Kampagne hat Unglaubliches erzielt - meine Gebühren sind aufgeschoben worden und ich konnte den wichtigen Hilfsfonds nutzen, um mich auf mein Studium zu konzentrieren und irgendwann heimzukehren und zu helfen, Syrien wieder aufzubauen. Danke Avaaz!"

Husam Helmi, syrischer Student

Stoppt die Elefantenmorde

März 2013

In Afrika töten Wilderer Elefanten im Rekordtempo und hacken die Stoßzähne mit Kettensägen ab, um Luxusartikel, Statuen und Schmuckgegenstände in Asien herzustellen. Gemeinsam mit Leonardo Di Caprio, haben fast 1,4 Millionen Avaaz-Mitglieder und WWF-Unterstützer angesichts dieser Gräueltaten einen Aufruf an die thailändische Premierministerin gerichtet, um den ungeregelten, weltgrößten Elfenbeinhandel in ihrem Land zu beenden. Tausende Bürger haben ihr Emails gesendet und soviele Kommentare auf ihrer Facebook-Seite hinterlassen, dass sie vorübergehend geschlossen werden musste. Dem geballten Druck musste sie Gehör schenken und versprechen, den ungeregelten Handel zu beenden. Aus Regierungskreisen lies man verlauten, dass diese Ankündigung ein unmittelbares Ergebnis unserer Kampagnen war.

2013

18

Millionen

Mitglieder

Hass in Costa Rica bekämpfen

Februar 2013

Als der homophobe Vorsitzende der Menschenrechtskommission im costa-ricanischen Kongress einen Arzt dazu einlud, vor dem Kongress über die "Heilung" von Homosexualität zu sprechen, haben ihn Avaaz-Mitglieder aus Costa Rica konfrontiert. Eine Petition, die auf der Avaaz-Plattform für Bürgerpetitionen gestartet wurde, forderte seinen Rücktritt und verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer. In Kürze erhielt sie mehr als 25.000 Unterschriften. Als der Kongressabgeordnete nicht zurücktreten wollte, hat Avaaz die Unterschriften vor den Augen der Presse in großen, bunten Boxen dem Kongresspräsidenten überreicht. Dieser versprach, dass er und seine Partei den homophoben Kongressabgeordneten nicht wieder ernennen würden -- und nur wenige Wochen später wurde er aus dem Amt vertrieben!

Freiheit für Sevil Sevimli

Februar 2013

Sevil Sevimli, eine französisch-türkische Erasmusstudentin, wurde während ihre Studienaufenthalts in Istanbul verhaftet, weil sie an einem linksorientierten Konzert teilnahm, um den 1. Mai zu feiern. Fast 10 Monate lang durchlebte sie einen juristischen Alptraum und konnte nicht nach Lyon heimkehren. Sevils Unterstützer waren über diese grausame und willkürliche Verhaftung empört und starteten eine Avaaz-Petition, die von über 136.000 Mitgliedern Rückenwind erhielt. Dann traf sich Sevils Familie mit dem französischen Menschenrechtsbotschaftler, um den Druck auf die Türkei zu erhöhen. Zu guter Letzt wurde Sevil freigelassen und konnte eine emotionale Heimkehr nach Frankreich feiern!

"Die Petition hat mir geholfen, die Hoffnung zu bewahren, während ich im Gefängnis saß."

Sevil Sevimli

2012

17

Millionen

Mitglieder

Willkommen Palästina

NOVEMBER 2012

Am 29. November hat die UN mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, Palästina als 194. Staat der Erde anzuerkennen. Es war ein großer Sieg für das palästinensische Volk und für den Frieden – und unsere Gemeinschaft hat eine entscheidende Rolle dabei gespielt, dass dies möglich wurde. Fast 1,8 Millionen von uns haben die Petition unterzeichnet, die die Anerkennung des Staates forderte, viele haben gespendet und an Umfragen teilgenommen, die gezeigt haben, dass 79% der Menschen in den europäischen Schlüsselstaaten dafür sind. Auf der Straße vor der EU-Kommission in Brüssel wurde eine riesige, 4 Stockwerke hohe, Flagge gehisst. In den Korridoren der Macht trugen Avaaz-Mitarbeiter und –Mitglieder den Fall Parlamentsmitgliedern und Ministern vor, und Tausende schickten Nachrichten per E-Mail, Facebook und Twitter.

In den letzten Stunden vor der Abstimmung wurden die Telefonzentralen der Staatschefs und Außenministerien durch Anrufe von Avaaz-Mitgliedern förmlich überschwemmt. Das endgültige UN-Abstimmungsergebnis: 138 stimmten mit Ja, es gab 41 Enthaltungen, und nur 9 stimmten mit Nein. Unsere Stimmen wurden gehört, und es wurde Geschichte geschrieben.

"Avaaz und seine Mitglieder in aller Welt spielten eine entscheidende Rolle, die Regierungen zu überzeugen, den Antrag des palästinensischen Volkes auf einen eigenen Staat, und für Frieden und Freiheit zu unterstützen. Ganz Palästina schätzt ihre Solidari

Leila Shahid, palästinensische Delegierte in Europa

2012

16

Millionen

Mitglieder

Malalas Traum

Oktober 2012

Als die 15-jährige Malala von den Taliban angeschossen wurde, ging eine Welle der Empörung durch die Welt. Als Reaktion darauf forderten beinahe 1 Million von uns von der pakistanischen Regierung, Malalas Traum von Bildung für alle zu erfüllen, durch Unterstützung eines nationalen Stipendienprogramms, damit alle armen pakistanischen Kinder zur Schule gehen können. Der Bildungsbeauftragte der UN, Gordon Brown, überbrachte unsere Petition persönlich dem pakistanischen Präsidenten Zardari, der sie selbst unterschrieb! Genau an diesem Tag, einen Monat, nachdem auf Malala geschossen worden war, startete die pakistanische Regierung offiziell ein Stipendien-Programm für 3 Millionen Kinder.

"Ich glaube daran, dass wenn wir zusammenarbeiten, wie es die Avaaz-Mitglieder getan haben, können wir unser Bildungs-Versprechen an Malala einhalten.”

Gordon Brown

2012

15

Millionen

Mitglieder

Rechte von Wanderarbeitern in Bahrain

Juli 2012

Als eine Baufirma Arbeiter mit falschen Versprechungen nach Bahrain lockte, und ihnen dann die Rückreise verweigerte, trat die Avaaz-Gemeinschaft in Aktion. Der Bruder eines Arbeiters, der sich tragischerweise selbst das Leben genommen hatten, startete eine Kampagne auf unserer Bürgerpetitionen-Seite, in der er von der Baufirma forderte, die restlichen 100 Arbeiter gehen zu lassen. 20.000 von uns folgten dem Aufruf und brachten die Geschäftspartner besagter Firma dazu, entsprechenden Druck aufzubauen. Innerhalb von einigen Tagen haben wir geschafft, was der indischen Regierung innerhalb von 7 Jahren nicht gelungen war: Wir brachten die Baufirma dazu, die Arbeiter gehen zu lassen. Wir haben sogar erreicht, dass die Firma zugesichert hat, nie wieder Reisebeschränkungen aufzuerlegen.

"Das wäre ohne Avaaz nicht möglich gewesen."

Indische Botschaft in Bahrain

2012

14

Millionen

Mitglieder

Kettensägen-Massaker am Amazonas

Mai 2012

Anfang des Jahres verabschiedete der brasilianische Kongress unter dem Druck mächtiger Lobbys und Interessenvertreter ein katastrophales Forstwirtschaftsgesetz, das Holzfällern und Farmern erlaubt hätte, nach freiem Ermessen große Teile des Amazonas-Regenwaldes zu roden. Als Teil einer schlagkräftigen Partnerschaft mit Greenpeace, dem WWF und wichtigen brasilianischen Organisationen und führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, haben über 2 Millionen Avaaz-Mitglieder Druck auf die brasilianische Präsidentin Dilma ausgeübt, das Gesetz zu stoppen und den Amazonas zu retten. Unsere Botschaft wurde während eines dramatischen Tages mit Treffen hochrangiger Minister und kreativen Demonstrationen in Brasiliens Hauptstadt überbracht. Als Reaktion blockiert Dilma einige der am meisten umstrittenen Teile des Gesetzes.

Korallenmeer

Februar 2012

In Australien haben Tausende von uns geholfen, das größte Meeresschutzgebiet der Welt zu schaffen. Als Anfang des Jahres Beratungen über einen geplanten nationalen Meeresschutzpark begannen, haben kommerzielle Fischerei- und Förderungs-Unternehmen mit aller Macht versucht, dies zu verhindern. Doch Hunderttausende Avaaz-Mitglieder haben einen Brief an den Umweltminister unterzeichnet, und fast 30.000 haben die öffentlichen Register mit Kommentaren zugunsten des Plans geflutet. Für die Regierung gab es kaum einen Zweifel darüber, was die Menschen wollten. Die australische Öffentlichkeit, mit Unterstützung von Bürgern aus aller Welt gab der Regierung das benötigte Mandat, dieses wichtige Gebiet des Korallenmeeres vor Öl- und Gasförderung zu bewahren.

2012

12

Millionen

Mitglieder

ACTA

Januar 2012

Hinter verschlossenen Türen von einer kleine Zahl reicher Staaten und Unternehmen ausgearbeitet, hätte ACTA mächtigen multinationalen Konzernen die Möglichkeit gegeben, das Internet zu kontrollieren und zu zensieren. Als Details dieses Hinterzimmervertrags bekannt wurden, haben mehr als 2 Millionen Avaaz-Mitglieder eine Petition an das Europa-Parlament unterzeichnet, und die Gesetzgeber aufgefordert, für ein freies und offenes Internet einzutreten und die Ratifizierung von ACTA abzulehnen. Die Petition, die auf beinahe 3 Millionen Unterzeichner anwuchs, wurde direkt an die Entscheidungsträger in Brüssel übergeben. Als das Gesetz im letzten Wahlgang abgelehnt wurde, war in der Pressemitteilung des Europa-Parlaments zu lesen, dass die Avaaz-Petition ein Schlüsselfaktor für die Ablehnung des Gesetzes gewesen sei!

"Ich war sehr beeindruckt von der enormen Zahl von 2,8 Millionen Unterschriften, die die Avaaz-Petition an das Europa-Parlament erhielt. Die Bedenken der Bürger wurden im Europa-Parlament ernst genommen.”

Martin Schulz, Parlamentspräsident

Rettung des Internets

Januar 2012

In nur 3 Wochen haben 3 Millionen von uns aus aller Welt eine Petition unterzeichnet, die sich gegen eine skandalöse Gesetzesvorlage richtete, die es der US-Regierung erlaubt hätte, jede Webseite zu schließen – mit Blick auf Seiten wie YouTube, WikiLeaks und selbst Avaaz! Wir haben mit anderen Organisationen wie DemandProgress zusammengearbeitet, und Präsident Obamas Team hat reagiert. Avaaz organisierte ein einstündiges Treffen mit Topleuten des Weißen Hause, bei dem die Petition übergeben wurde. Anschließend verurteilte das Weiße Haus die Vorlage und wichtige Befürworter zogen ihre Unterstützung zurück. Von da an war die Internet-Zensur gestorben. Als wir begannen, hat uns jeder gesagt, das Gesetz könne nicht gestoppt werden. Nun wurde es von beiden Parteien begraben – ein großer Sieg für Freiheit im Internet und für die Basisdemokratie-Bewegung!

Klimawandel

Klimagespräche: Die Hoffnung am Leben lassen

Dezember 2011

Bei den kritischen Klimagesprächen in Durban, haben 800.000 von uns dabei geholfen, dass die Hoffnung für unseren Planeten am Leben bleibt und nicht durch Blockierer zu Nichte gemacht wurde. Unser Team in Südafrika hat unsere Nachricht Tag für Tag durch schlagkräftige Aktionen wie diese Anzeige in der Financial Times überbracht. Trotz enormen Drucks durch Öl-Nationen wie die USA oder Kanada, wurde ein Vertrag erarbeitet, um das Kyoto-Protokoll zu retten.

"Danke an die 800.000 Menschen aus der ganzen Welt -- Eure Stimmen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gespräche gehabt."

EU Klima-Chefin Connie Hedegaard

Schlag gegen die Murdoch-Mafia

Juni 2012

Viel zu lange hatten Rupert Murdoch und sein skrupelloses Medien-Imperium übermäßigen Einfluss auf unsere Politiker. 2011 versuchte die Murdoch-Mafia, den Würgegriff um die britische Presse durch die Übernahme von BSkyB weiter zu verschärfen. Die meisten sagten, es sei ein abgekarteter Deal, der nicht gestoppt werden könne. Wir waren anderer Ansicht und starteten eine unermüdliche Kampagne mit 1 Million Online-Aktionen, 30.000 Anrufen bei Parlamentsmitgliedern und 40.000 entscheidenden Eingaben während der Regierungsberatungen zum BSkyB-Deal. Durch unsere Aktionen wurde die Zustimmung der Regierung zum Verkauf verzögert, und zwar so lange, bis der Hacking-Skandal ans Licht kam, der den Deal letztlich zu Fall brachte. Durch regierungsinterne E-Mails kam später ans Licht, dass die Aufsichtsbehörden und Murdoch-Lobbyisten versucht haben, unsere Kampagne zurückzuschlagen – ohne Erfolg. Nachdem wir geholfen hatten, den Verkauf zu stoppen, starteten wir eine Kampagne, die sicherstellen sollte, dass kein Medien-Baron jemals wieder zu viel von der Presse besitzt, ein Aufruf, der sich nun im Leverson-Bericht der britischen Medienreformen widerspiegelt.

"Avaaz-Mitglieder in Großbritannien und in aller Welt führten die Kampagne an, damit Politiker ein Ohr für die Telefon-Hacking-Opfer haben. Jetzt weiß jeder, dass Rupert Murdoch zu mächtig geworden ist... Sie haben es ausgesprochen. Sie haben einen Unters

Tom Watson, Parlamentsmitglied

2011

08

Millionen

Mitglieder

Gegen Korruption in Indien

Anti-Korruptions-Kampagne explodiert in Indien

April 2011

Vor zwei Wochen kündigte Anna Hazare, ein 73 Jahre alter gandhistischer Aktivist an, dass er bis zum Tod fasten würde, wenn sich die Regierung nicht bereit erklärt, der Zivilgesellschaft zu erlauben, einen Entwurf für ein neues, kraftvolles Anti-Korruptionsgesetz einzubringen. In nur 36 Stunden hat sich die unglaubliche Zahl von 500.000 Indern an der Avaaz-Kampagne beteiligt, um Hazares Ruf nach einer umfassenden Reform zu unterstützen. Innerhalb von 4 Tagen brachte der öffentliche Aufschrei Indiens Regierung dazu, eine schriftliche Vorlage aller Forderungen Hazares zu unterzeichnen. Wir haben gewonnen!! Heute wird ein neues Indien geboren – genau wie letztes Jahr in Brasilien, mit einem bahnbrechenden Gesetz gegen Korruption. Avaaz hilft, all dem Leben einzuhauchen.

Bürgerjournalismus

Durchbrechen der Mediensperre in Nahost

April 2011

Finanziert durch Spenden von beinahe 30,000 Avaazern arbeitet ein Avaaz-Team eng mit den Leitern der Demokratiebewegungen in Syrien, Jemen, Libyen und weiteren Ländern zusammen, um ihnen Hightech-Telefone und Satelliten-Internet-Modems zur Verfügung zu stellen, sie kommunikationstechnisch zu beraten und sie mit den Top- Medienkanälen der Welt zu vernetzen. Wir konnten die Kraft dieses Engagements sehen – wo mit Bildmaterialien und Interviews, bei deren Erstellung und Verbreitung unser Team die Aktivisten vor Ort unterstützt hat. Dank Augenzeugenberichten und Bürgerjournalisten, die unser Team an Medien wie CNN, BBC und Al Jazeera weiterleitete entstanden Bilder und Schlagzeilen, die um die Welt gingen. Der Mut der Aktivisten, die wir unterstützen, ist unglaublich – eine skype-Nachricht lautete: "… Staatsschutz durchsucht das Haus, mein Laptop-Akku ist fast leer. Wenn ich morgen nicht online bin, bin ich entweder tot oder inhaftiert". Er ist ok, und die Stimmen dieser mutigen Aktivisten kommen in der Welt an.

Erfolg gegen die Zensur

Berlusconis Zensurgesetz geschlagen

März 2011

Silvio Berlusconi, der sich einem kühleren politischen Klima und, vermutlich genau zur Zeit der Parlamentswahlen, einem Gerichtsverfahren wegen Unzucht mit Minderjährigen gegenübersieht, versuchte im Parlament ein Zensurgesetz durchzubringen, das die Kritiker seiner Partei in unabhängigen TV-Sendungen zum Schweigen gebracht hätte. Doch die italienischen Avaaz-Mitglieder wehrten sich – mit einer 70,000 Unterschriften starken Petition, Tausenden Anrufen beim Parlament und einer Flut von Medienaktionen im entscheidenden Moment, konnten sie die endgültige Abstimmung günstig beeinflussen. Das Gesetz wurde gekippt, ein großer Erfolg für die Avaaz-Mitglieder und für die Zukunft der italienischen Demokratie und die Meinungsfreiheit.

Korruptionsbekämpfung in Spanien

"Engel" bekämpft Korruption in Spanien

März 2011

Diese Woche rief eine spanische Zeitung Avaaz als ihren "Engel des Tages" bei der Bekämpfung der Korruption aus – ein Highlight aus einer landesweiten Lawine von Medienberichten über die von 100,000 Spaniern unterzeichnete Petition und die theatralischen Aktionen, die dazu aufriefen, nachgewiesenermaßen korrupte spanische Politiker bei den bevorstehenden Wahlen nicht mehr zuzulassen. Durch den steigenden Druck haben einige Parteien sich beeilt, den Forderungen nachzukommen – die anderen werden die Folgen an den Wahlurnen zu spüren bekommen.

Globale Gerechtigkeit

Mubaraks Milliarden eingefroren

Februar 2011

Als Mubarak die Macht in Ägypten verlor, versuchte er, sein gestohlenes Vermögen mitzunehmen – doch innerhalb von Tagen haben mehr als eine halbe Million von uns eine Petition an die G20-Finanzminister gerichtet, seine Milliarden sofort einzufrieren. Die Nachricht wurde mit einer gegenüber dem Eiffelturm aufgebauten „Protest-Pyramide“ während einer Ministersitzung überreicht. In den darauffolgenden Wochen haben die EU und andere Länder in der ganzen Welt zugestimmt, die Vermögen von Mubarak und seinen Spitzenberatern einzufrieren.

Fairness in den Medien

Sieg über "falsche und irreführenden" Berichterstattung in Kanada

Februar 2011

Konservative Beamte in Kanada haben an der Einrichtung eines propagandistischen TV-Netzwerks im Stil von Murdoch gearbeitet – doch im Februar, als sie damit begannen, die nationalen journalistischen Standards gegen falsche und irreführende Berichterstattung zu unterwandern, haben sie eine riesige Protestwelle ausgelöst. 100,000 kanadische Avaazer haben aus Protest unterschrieben, und die unverschämte Vorlage, die eine ausgewogene Berichterstattung unterminiert hätte, wurde zurückgezogen.

2010

07

Millionen

Mitglieder

Stille Krisen

Südafrika beginnt sich der "korrigierenden Vergewaltigung" zu stellen

Dezember 2010

Als eine lokale Gruppe in Südafrika eine Petition einreichte, und ihre Regierung aufforderte, das Problem „korrigierende Vergewaltigung“ anzugehen, die widerwärtige, seuchenartig um sich greifende Vergewaltigungen lesbischer Frauen, „um sie normal zu machen“ – wurde sie zunächst ignoriert. Doch als die Petition 170,000 Unterschriften zählte, wurde sie von der Regierung zur Kenntnis genommen. Jetzt, nachdem beinahe eine Million von uns unterzeichnet haben und das Thema große Aufmerksamkeit in den Medien auf sich zieht, wird der Druck zum bedeutsamen Handeln unaufhaltsam.

Nahrungsmittelsicherheit

Übergabe von 1 Million Stimmen für Nahrungsmittelsicherheit

Dezember 2010

Ein neues direktdemokratisches Instrument, eingeführt durch den Lissabon-Vertrag, erlaubt es Bürgern mehr Einfluss auf EU-Politik zu nehmen. Über eine Million Bürger haben an der ersten EU-Bürgerinitiative teilgenommen , ein Prozess, der es EU-Bürgern erlaubt offizielle Petitionen einzureichen, die eine Antwort bedürfen. Avaaz-Mitglieder verlangen einen unmittelbaren Stopp von gentechnisch manipulierten Pflanzen in Europa, solange bis unabhängige Forschungsergebnisse, frei vom Einfluss der Industrie, aufzeigen können, dass sie sicher sind. Die Initiative wurde durch eine spektakuläre Aktion direkt an die EU-Kommission übergeben und zahlreiche Medienberichte sendeten ein deutliches Zeichen an die Beamten.

Eine starke Stimme

Großer Erfolg bei Hilton Hotels gegen Vergewaltigungs-Handel

Januar 2011

24 Stunden, nachdem 317.000 Avaazer den Hilton-Geschäftsführer angerufen und ihn aufgefordert haben, einen Verhaltenskodex bezüglich des Vergewaltigungs-Handels zu unterzeichnen (anderenfalls müsse er damit rechnen, dass in seiner Heimatstadt eine knallharte diesbezügliche Anzeigenkampagne durchgeführt wird), bekamen wir einen hektischen Anruf seiner Vize-Präsidentin: "Sie machen WAS?", fragte Sie. Hilton hatte dies monatelang hinausgezögert. Wir gaben Ihnen vier Tage, und Sie haben unterschrieben. Nun werden 180.000 Hotel-Mitarbeiter geschult, den Sexsklavinnen-Horror von Frauen und Mädchen zu erkennen und zu verhindern.

Erleichterung für die Menschen

Flutkatastrophe in Pakistan

August 2010

Während die tragische Flutkatastrophe in Pakistan einen Fünftel des Landes überschwemmt und Millionen zu hilfsbedürftigen Obdachlosen werden, treten Mitglieder des Avaaz-Netzwerks umgehend in Aktion.

In nur drei Tagen erreichen wir unser Kampagnenziel von 300.000 US-Dollar und Avaaz-Mitglieder spenden fast 1 Million USD an vertrauenswürdige lokale Organisationen. 100% der Spenden wurden direkt dafür eingesetzt, den Pakistanern beim Wiederaufbau zu helfen und lokale Bemühungen zu stärken.

Kritische Masse

Brasilien gegen Korruption

Juli 2010

Die Brasilianer haben einen großen Schritt gegen politische Korruption unternommen, indem sie die größte Internet-Bewegung in der brasilianischen Geschichte ins Leben gerufen haben. Avaaz-Mitglieder haben die Zahl der Petitions-Unterschriften auf mehr als 2 Millionen ansteigen lassen, und damit eine Abstimmung für ein bahnbrechendes Gesetz auf den Weg gebracht, das es Personen, die wegen schwerer Verbrechen verurteilt wurden, verbietet, sich für öffentliche Ämter zu bewerben.

Im Vorfeld der kritischen Abstimmung haben Avaaz-Mitglieder den Druck auf die Kongress-Abgeordneten, Lei Ficha Limpa zu unterstützen, noch einmal erhöht, indem sie Zehntausende Nachrichten geschickt und Tausende Anrufe getätigt haben. Avaaz organisierte auch die Aktion "Sauberer Kongress" Straßentheater mit Eimern, Seife und Wasser, die ein großes Interesse der Medien auf sich zog, unter anderem von Brasiliens meistgesehenem Nachrichtenprogramm.

Trotz wiederholter Warnungen seitens des Vorsitzenden, dass es nicht genügend politische Unterstützung geben könnte, stimmte der Kongress im Mai 2010 einstimmig für eine Verabschiedung des Anti-Korruptions-Gesetztes. Ein unglaublicher Sieg, der uns dem Ziel einer Politik ohne Korruption näher bringt.

340,000 Unterschriften
Die Stimme für die Freiheit

Italien: Legge Bavaglio

Juli 2010

Weltweite Bemühungen

Erfolg für die Wale

April-Juli 2010

Anfang des Jahres veröffentlichte die Internationale Walfangkommission einen Vorschlag zur Legalisierung der kommerziellen Waljagd.

Gemeinsam haben Avaaz Mitglieder eine riesige Kampagne aufgebaut, einschliesslich der weltweit grösste Petition für den Walschutz. Über 1,2 Millionen von uns haben unterzeichnet und die Petition wurde vor den Augen der Presse direkt an den australischen Umweltminister und andere Delegierte der Walfangkommission übergeben. Die Kampagne wurde durch eine gezielte Anzeigenkampagne in wichtigen Zeitungen und auf Plakatwänden in der Nähe des Konferenzgebäudes verstärkt. Zudem konnte ein Avaaz-Team vor Ort durch aufsehenserregende Aktionen die Aufmerksamkeit der Medien gewinnen. Schlussendlich wurde das 24-jährige Walfang-Moratorium aufrecht erhalten.

Es war ein wichtiger Erfolg für die Wale, doch Japans Walfangflotte fährt in diesen Augenblicken durch die Schlupflöcher der IWC, um unter dem Deckmantel der Wissenschaft Hunderte Wale zu töten. Um zu gewinnen, müssen wir nun unsere Kampagne auf die Stärkung und Reform der IWC ausrichten und die Öffentlichkeit in Walfang-Nationen wie Japan mobilisieren.

2010

05

Millionen

Mitglieder

Grossartiger Erfolg

Rettet die Meere

April 2010

Ein großer Sieg! Großbritannien verkündete seinen Plan, die weltweite Fläche der Meeresschutzgebiete zu verdoppeln mit einem riesiegen neuen Schutzgebiet, größer als die Fläche von Deutschland und Italien zusammen (April 2010). Während der Phase der öffentlichen Anhörungen vor der Entscheidung, haben Avaaz-Mitglieder mehr als 85% der Stellungnahmen beigesteuert, auf ein Verbot des kommerziellen Fischfangs gedrungen und sich für die Rechte der Inselbewohner eingesetzt.

Das britische Aussenministerium erwähnte die "über 221.000 Antworten von Avaaz-Mitgliedern...aus 223 Ländern" in seiner Bekanntmachung.

Dies ist ein wichtiger Schritt vorwärts, doch fortwährender Druck ist nötig, um ein gerechtes Ergebnis für Chagos-Insulaner und Mauritius zu sichern – und die Meere vor Überfischung zu schützen.

Trendwende

Elefanten

März 2010

Die Elefanten befinden sich in großer Gefahr. Weltweit über 500.000 von uns haben die African Elephant Coalition mit ihrer Unterschrift unterstützt – und nach einer nervenzerreißend knappen Abstimmung und einer letzten Anstrengung zusammen mit Partnern vor Ort, konnten wir bei der UNO-Sitzung über gefährdete Arten (März 2010) schließlich den Schutz der Elefanten erreichen.

Der Vorsitzende des „Species Survival Network“ sagte: „Die Petition hat zweifellos etwas bewirkt und dazu beigetragen, dass für Elefanten überall das richtige Resultat erzielt wurde."

Gerechtigkeit für alle

Siedlungsstopp

März 2010

Im März 2010 brachte der israelische Premierminister Netanyahu die von den USA geleiteten Friedensverhandlungen zum Scheitern, indem er Pläne für weitere Siedlungen im besetzten palästinensischen Gebiet ankündigte. Avaaz reagiert, indem wir die öffentliche Unterstützung einer entschlossenen Haltung gegen den Siedlungsbau und zugunsten einer gerechten Zweistaatenlösung demonstrierten – für den Frieden in Israel und Palästina.

Eine Avaaz-Meinungsumfrage und Medien-Aktionen halfen, Präsident Obamas Haltung im Vorfeld eines entscheidenden Treffens der beiden Staatschefs zu stärken.

Als Siedlungsgebäude verkleidet, haben sich Avaaz-Aktivisten in Washington DC versammelt, mit dem ironischen Slogan: "Baut Siedlungen, zerstört den Frieden" und damit ein großes Medieninteresse ausgelöst – in den USA, Russland (Video ansehen) und Deutschland .

"Die meisten Amerikaner unterstützen Israel, unterstützen den Frieden und Obama bei seinen Friedensbemühungen in Israel," sagte Avaaz in einem Interview mit dem National Public Radio. "Jedes Mal, wenn eine Siedlung errichtet wird, sinkt die Hoffnung auf Frieden."

Mitgefühl in Krisen

Erdbeben in Haiti

Januar 2010

Tausende von uns haben mehr als 1,3 Millionen US-Dollar für Hilfe und Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010 gespendet, und damit den großartigen Organisationen vor Ort geholfen, lebenswichtige Nahrungsmittel, Unterkünfte und medizinische Versorgung bereitzustellen.

Danach haben wir eine Petition für einen Schuldenerlass auf den Weg gebracht und damit einen globalen Vorstoß unterstützt, der Haiti schließlich einen Schuldenerlass in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar zusicherte.

Sehen Sie sich das erstaunliche Video über unsere Arbeit an.

Sprechen und gehört werden

Weltweite Nahrungsmittelkrise

November 2009

Im Hinblick auf die dramatisch steigenden Nahrungsmittelpreise hat die Außenministerin von Sierra Leone, Zainab Bangura, einen Video-Aufruf an die Avaaz-Mitglieder aufgenommen und um Hilfe gebeten, ihre Regierungen zum Handeln zu bewegen. Mehr als 360.000 Mitglieder haben geantwortet und eine Online-Petition unterschrieben, die bei einem Hunger-Dringlichkeitsgipfel in Rom an den UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon übergeben wurde. Die Geberländer beugten sich dem internationalen Druck und sagten Milliarden für Not-Hungerhilfe zu, und leiteten einen Prozess ein, die Agrarpolitik zu überdenken. Mehr als 60.000 Avaaz-Mitglieder sandten außerdem Nachrichten an ihre Regierungen und drangen auf einen Nachhaltigkeits-Standard für Biokraftstoffe, der die Praxis, Nahrungsmittel als Kraftstoff zu verbrennen bzw. die Anbauflächen für Nahrungsmittel für Kraftstoff-Pflanzen zu nutzen, beenden soll. Für diesen Juli haben die G8-Staaten zugesagt, die „Kompatibilität der Politik für eine nachhaltige Produktion und Verwendung von Biokraftstoffen mit Nahrungsmittelsicherheit“ sicherzustellen – aber es ist ein größerer Druck nötig, damit diese Zusage zur Realität wird.

2009

04

Millionen

Mitglieder

Weltweiter Aktionstag

Der Weltweite Klima-Weckruf

21. September 2009

Am 21. September 2009 haben wir uns bei mehr als 2600 Events in 135 Ländern rund um den Erdball, zusammengetan, um einen ohrenbetäubenden Wake-Up Call zum Klimawandel an die Politiker dieser Welt zu senden. Die Medien haben ausfürhlich über die atemberaubende Kreativität und Vielfalt von Avaaz-Mitgliedern und Partnerorganisationen berichtet und unsere Botschaft den Politikern dieser Welt nahe gebracht. Mit Worten kann man es nicht beschreiben – dieses Video vermittelt einen guten Eindruck.

Kreativer Idealismus

Folture, Guantanamo und die USA

September 2009

Angeregt durch eine umfassende Rückendeckung für eine Abschaffung der Folter seitens der Weltgemeinschaft und einer klaren Mehrheit der Amerikaner, hat Avaaz in der U-Bahn von Washington DC eine Plakat-Anzeigenkampagne (Sept. 2009) gestartet. Unterstützt von Tausenden Spenden von Avaaz-Mitgliedern aus aller Welt, erinnerten die Anzeigen die politischen Entscheidungsträger daran, dass Folter illegal und unethisch ist, und überdies ein geeignetes Anwerbe-Werkzeug für Terroristenführer Osama bin Laden und sein al-Quaida-Netzwerk.

Unsere ausgefallene Botschaft wurde von den Weltmedien aufgegriffen, unter anderem von der Washington Post und dem Spiegel, und die US-Hauptstadt wurde von unseren An- und Aufrufen, das Militärgefängnis in Guantanamo Bay zu schließen, überflutet.

Die grüne Lunge

Der Brasilianische Regenwald

Juni 2009

Kurz vor einer wichtigen Entscheidung im Juni 2009 haben Avaaz-Mitglieder in Brasilien innerhalb von zwei Tagen 14.000 Anrufe an das Büro von Präsident Lula getätigt und 30.000 Online-Nachrichten geschickt.

Kurz vor Toresschluss hat der öffentliche Druck erfolgreich ein Gesetz gekippt, das großes Teile des Amazonas-Regenwaldes zur Ausbeutung an die Agragindustrie übergeben hätte (Juni 2009).

Ein großer Erfolg für Brasilien und für unseren Planeten da das Amazonas-Gebiet enorme Mengen jener Treibhausgase aufnimmt, die für die Erwärmung des Klimas verantwortlich sind. Doch unser Einsatz zur Sicherung der "Grünen Lunge" unseres Planeten ist noch nicht vorbei und wir müssen weiterhin die lebenswichtigen Ressourcen in den Regenwäldern vor den Übergriffen des Menschen bewahren.

Führungsrolle bei Hilfsbemühungen

Burma-Zyklon

Als der Zyklon Nargis im Mai 2008 200.000 Menschen in den Tod riss, nahm Avaaz mit seinen Freunden in Mönchsnetzwerken Kontakt auf, um sich zu erkundigen, wie man am besten helfen könne.

Der Vorsitzende der Internationalen Birmanischen Mönchsorganisation appellierte mit einem Video an die Avaaz-Mitglieder. In nur zehn Tagen spendeten mehr als 25.000 Menschen aus über 125 Ländern insgesamt 2 Millionen US-Dollar, um die Hilfebemühungen der Mönche zu unterstützen -- unter Umgehung der von der Militär-Junta verhängten Blockaden gegen internationale Hilfeleistungen. So konnten Medikamente, Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter durch die Zivilgesellschaft direkt an diejenigen verteilt werden, die sie am dringendsten benötigten.

Wie Slate.com später schrieb: "Während sich Aufmerksamkeit der Welt auf den Widerstand der Militär-Junta, ausländische Hilfe zuzulassen, konzentrierte, waren birmanische Bürger und Mönche damit beschäftigt, Hilfe zu leisten, die heute vielerorts als das Verhindern einer Hungerkatastrophe gewertet wird."

Da die Hilfe direkt an bestehende Netzwerke vor Ort geflossen ist, haben Avaaz-Mitglieder, die mehr gegeben haben als die meisten Regierungen dieser Welt, in der entscheidenden Phase unmittelbar nach dem Zyklon, eine maßgebliche Rolle gespielt bei der Unterstützung dieser Aktivitäten. .

Der Ruf nach der Wahrheit

Schweinegrippe und industrielle Tierhaltung

Mai 2009

Nach dem Ausbruch der H1N1-Epidemie, sagte ein WHO-Wissenschaftler Avaaz, dass Forschung nötig sei – dass die Fleischindustrie-Lobby dies jedoch blockiere, sofern Bürgergruppen wie Avaaz nicht beständig Druck machten.

Avaaz brachte eine Herde von 225 Karton-Schweinen zur Weltgesundheitsorganisation, die die 225.000 Unterschriften einer Petition repräsentierten, in der gefordert wurde, einen möglichen Zusammenhang zwischen industrieller Tierhaltung und der Vermehrung des H1N1-Virus aufzuklären.

Zuerst sagte uns der Direktor für Ernährungssicherheit der WHO, dass kein Zusammenhang zwischen dem H1N1-Virus bestehe und dass die Ersache noch immer untersucht werde.

Doch dann gab er zu bedenken, dass die Landwirtschafts-Methoden einiger Firmen gefährlich seien und die Gesetzgebung bezüglich der industriellen Tierhaltung von der Fleischindustrie-Lobby beeinflusst werden. Weiter sagte er, dass weltweite Gesetzgebung nötig sei, doch so lange es keine weltweiten Hysterien wie beim BSE gebe und Menschen sterben, sei es den Wissenschaftlern nicht möglich die nötigen Gesetze durchzusetzen, um die Übertragung von Tierkrankheiten auf den Menschen zu verhindern.

Avaaz wird sich weiterhin für eine starke Gesetzgebung einsetzen.

Geeint durch Hoffnung

Der Weltweite Handschlag

Über 2000 Handschläge

Mehr als 2000 Avaaz-Mitglieder in "One China"-T-Shirts bildeten eine menschliche Handschlag-Kette vom Dalai Lama bis zur chinesischen Botschaft in London – eine greifbare Geste des guten Willens, die in einer Kundgebung und einen Moment der Stille für die Erdbebenopfer in Sechuan mündete. Tausende von Avaaz-Mitgliedern waren online dabei, zündeten virtuelle Kerzen für die Überlebenden des Erdbebens an und spendeten Geld für Zelte und andere Hilfsgüter. Sehen Sie das Video.

2008

03

Millionen

Mitglieder

Unmittelbare Antwort

Dialog mit dem Dalai Lama

April 2008

Entzündet durch Chinas brutales Vorgehen bei den Protesten und Unruhen im März 2008 in Tibet, haben Avaaz-Mitglieder die bislang größte globale Online-Petition ins Leben gerufen – einen Aufruf zu einem echten Dialog zwischen China und dem Dalai Lama, die es innerhalb von drei Wochen auf 1,5 Millionen Unterschriften brachte.

Die Petition wurde persönlich an chinesische Funktionäre übergeben, und öffentlich bei einem globalen 84-Städte-Aktionstag, in Abstimmung mit tibetanischen Interessenvertretern aus aller Welt. Nach diesem Aufschrei nahm China die Gespräche mit dem Dalai Lama wieder auf – Berichten zufolge als Reaktion auf den internationalen Druck.

Innerhalb Chinas jedoch haben die weltweiten Proteste und das Medieninteresse eine nationalistische Gegenreaktion hervorgerufen, wobei die staatlichen Medien und die öffentliche Meinung die pro-tibetanische Stimmung als „anti-chinesische“ Bestrebungen gegen die Olymiade brandmarkten. Als Reaktion hierauf lancierte Avaaz eine Aktion, die 150.000 US-Dollar einbrachte, mit denen ein in Mandarinsprache arbeitendes Online-Team und Anzeigen in Publikationen in den chinesischen Überseegebieten finanziert werden konnten.

Vernetzte Politik

Demokratie für Simbabwe

März 2008

– Angespornt durch Aufrufe unserer Mitglieder aus der Region nach den Wahlen im März 2008, startete Avaaz eine Demokratie- und Menschenrechts-Kampagne für Simbabwe. Präsident Robert Mugabe machte keinen Hehl aus seiner Feindseligkeite gegenüber der internationalen Meinung. Daher versuchte Avaaz, den südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki unter Druck zu setzen, ein Hauptverbündeter Mugabes und Mittler zwischen Mugabe und der Opposition.

Als Mbeki den Vorsitz einer UN-Sicherheitsratssitzung inne hatte (wo er sich weigerte, über Simbabwe zu sprechen), haben über 150.000 Avaaz-Mitglieder eine Petition unterzeichnet, und Avaaz flog mit einem 300 Quadratmeter großen Banner über das UN-Hauptquartier in New York – mit dem Text "Mbeki – Zeit zum Handeln: Demokratie für Simbabwe."

Ausführliche Berichterstattung in den Medien in Südafrika und weltweit, u. a. bei BBC, CNN, Reuters, AP und AFP, trug dazu bei, dass die Botschaft bei den Entscheidungsträgern ankam. Am nächsten Tag, und zum ersten Mal, forderte Mbekis Sprecher eine sofortige Veröffentlichung der Wahlrergebnisse.


Während der darauffolgenden Wochen leitete Avaaz eine ganze Reihe von Aktionen (oder nahm daran teil) zur Unterstützung von Demokratie- und Bürgerrechtsgruppen in Simbabwe.

Als sich südafrikanische Dockarbeiter weigerten, eine chinesische Waffenlieferung, die nach Simbabwe gehen sollte, zu entladen, sprach sich Avaaz mit südafrikanischen Gewerkschaften
und der „Control Arms Coalition“ ab, die Lieferung zu verfolgen, regionale Gruppen zu koordinieren und internationale Unterstützung für den gewerkschaftlich organisierten Widerstand einzuholen. Schließlich war man in keinem Hafen bereit, die Waffen zu entladen. China rief das Schiff zurück.

Avaaz richtete überdies ein schnelles Benachrichtigungssystem ein, das weltweit die Mitglieder über bestimmte Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe informierte, was jeweils zu einer Flut von Nachrichten an die simbabwischen Botschaften und Konsulate führte – als Beweis dafür, dass die Welt zusieht.





Nach Mugabes vorgetäuschtem Sieg bei den Stichwahlen im Juni 2008, haben mehr als 2500 afrikanische Avaaz-Mitglieder ihre Regierungen kontaktiert und die Mitgliedsstaaten der afrikanischen Union aufgefordert, Mugabes Regime die Anerkennung zu verweigern. Avaaz verstärkte diese Botschaft mit einer ganzseitigen Anzeige in der Financial Times, die die Staatschefs weltweit dazu aufforderte, Mugabe zu isolieren. Avaaz-Mitglieder aus aller Welt haben dies noch einmal bekräftigt, und ihre Außenminister aufgefordert, die vorgetäuschten Wahlen nicht anzuerkennen und einen echten Dialog zu unterstützen.

Nach Monaten von Gewalt und politischen Unruhen, hat Mugabe schließlich im September 2008 mit Oppositionsführer Morgan Tsvangirai ein Abkommen zur Machtverteilung unterzeichnet. Im Februar 2009 wurde Tsvangirai als Premierminister vereidigt. Aber Simbabwes Probleme sind noch nicht gelöst, und Avaaz bleibt in Bereitschaft.

2007

01

Millionen

Mitglieder

Solidarität und Strategie

Aufstand in Burma

Oktober 2007

Als Mönche und demokratische Demonstranten im Oktober 2007 die Straßen von Birma bevölkerten, sind Avaaz-Mitglieder weltweit zu deren Unterstützung aufgestanden.

Mehr als 800.000 Mitglieder aus allen Ländern der Erde haben eine Petition unterzeichnet, die China und den UN-Sicherheitsrat aufforderte, sich gegen das brutale Vorgehen zu stellen, und einen echten Dialog und eine Aussöhnung zu unterstützen – eine Botschaft, die öffentlich an den damaligen Premierminister Großbritanniens, Gordon Brown, übergeben wurde und die durch diplomatische Kanäle und Zeitungsannoncen auch an chinesische Funktionäre gelangte.

Die birmanische Militär-Junta im Blick, haben Tausende von Avaaz-Mitgliedern in Europa erfolgreich auf schärfere ER-Sanktionen gedrungen, mehr als 2000 Mitglieder in Singapur schickten Nachrichten an ihren Außenminister, und forderten eine entschlossenere Haltung. 50.000 Menschen sagten zu, Chevron und Total Oil zu boykottieren, weil diese Geschäfte mit dem Regime machen.

Als die Junta als Teil ihres scharfen Vorgehens Kameras, Mobiltelefone und Internetverbindungen verbot, haben Avaaz-Mitglieder 320.000 US-Dollar gespendet, um die demokratische Bewegung technisch zu unterstützen und zu schulen – Gelder, die im Land durch Partner von Avaaz beim Open Society Institute verteilt wurden.

Avaaz sandte eine Delegation an die thailändisch-birmanische Grenze, die sich mit den wichtigsten Vertretern der Demokratie-Bewegung traf, um eine kluge Verwendung der Unterstützung sicherzustellen.

Stop the Clash

Frieden im Nahen Osten

März 2007

Ein friedliche, gerechte Zweistaaten-Lösung in Israel und Palästina – und die Respektierung der Menschenrechte auf beiden Seiten – hat die Unterstützung der Öffentlichkeit und von Avaaz-Mitgliedern in Israel, Palästina und rund um die Welt. Um diese Ziele zu unterstützen, hat Avaaz ausgedehnte lokale, regionale und internationale Anzeigenkampagnen gefahren – beginnend mit dem "Stopt den Zusammenprall der Kulturen"-Video im März 2007. Insgesamt wurde das Video, verfügbar in neun verschiedenen Sprachen, mehr als 2,5 Millionen mal angesehen. „Stop the Clash“ wurde zu YouTube's Politik-Video des Jahres 2007 gewählt, und weltweit auch im Fernsehen ausgestrahlt.

Startschuss

Frieden für Iraker, durch Iraker

Januar 2007

Die allererste Avaaz-Kampagne hat 87.000 "virtuelle Protestanten" gegen militärische Eskalation im Irak und einem friedlichen Protestmarsch in Washington DC gebracht. Avaaz hat gemeinsam mit lokalen Mitgliedern und internationalen Experten einen "NEUEN" PLan entwickelt, um den Krieg zu beenden: Parteiübergreifende Verhandlungen mit internationalen Mediatoren und einem Rückzug der US-Truppen auf Grundlage der Wünsche der irakischen Bevölkerung. Der neue Plan wurde im Mai 2007 übergeben.

Wir haben auch mit sunnitischen, schiitischen und kurdischen Parlamentariern gearbeitet, um eine internationale Kampagne zu lancieren um Iraks Recht auf seine eigenen Ölreserven festzulegen -- anstelle das Diktat von anderen Regierungen und Konzernen zu akzeptieren.