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Avaaz Kampagnenrückblick
Höhepunkte der 3,3 Millionen starken Bürgerinitiative, die im Januar 2007 lanciert wurde
Klicken Sie auf folgende Links für mehr Informationen über unsere (Mehr über AVAAZ) grössten Kampagnen:
KLIMA | BURMA | TIBET | SIMBABWE | NAHRUNGSMITTELKRISE | ISRAEL & PALÄSTINA | IRAK | VIELES MEHR! |
Stoppt die Klimakatastrophe |
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![]() Der britische Umweltminister Hillary Benn bezog sich vor der Weltpresse auf eine von Avaaz initiierte Petition während der Klimaverhandlungen in Bali. |
Die Bedrohung durch die katastrophalen Klimaveränderungen ist eines der Hauptanliegen der Avaaz Mitglieder – und ein deutlicher Einsatz für das Klima wird in nahezu jedem Land dieser Welt unterstützt. Nachdem viele Verantwortliche keine Reaktion zeigten, startete Avaaz im Januar 2007 die "Klimaweckruf" - Aktion mit TV Spots auf vier Kontinenten, die den Beginn für eine Reihe von weiteren Kampagnen für eine stärkere Einhaltung des Kyoto Protokolls darstellte. Seitdem hat Avaaz eine von Millionen unterschriebene Petition an die Hauptverantwortlichen übergeben, einschließlich aller Umweltminister der G 8 Staaten, Mitgliedern des US Kongresses, Spitzen in Brasilien und Deutschland, und - in einer engen Zusammenarbeit mit Partnern - dem japanischen Premierminister Yasuo Fukuda vor dem G8 Weltgipfel.
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Die Petitionen der Avaaz Mitglieder wurden zudem von Kampagnen in der angesehenen Weltpresse verstärkt, einschließlich einer ganzseitigen Anzeige in der Jakarta Post während des Höhepunkts des G8 Gipfels in Bali. Diese Anzeige wurde Berichten zufolge während einer Sitzung des japanischen Kabinetts eingebracht, was zu einer Annahme der mittleren CO2-Grenzwerte durch das japanische Kabinett führte: Nach Aussage der Ashami Shimbun – Zeitung, hielt der Umweltminister die Anzeige in die Höhe und fragte den Premierminister:" … lassen wir zu, dass die Welt Japan als eine Blockade für die Ziele von 2020 ansieht?"
Die Position Kanadas während der Bali Konferenz wurde gleichzeitig mit einer nationalen Anzeigenkampagne im Dezember 2007, sowie der größten Onlineaktion der kanadischen Geschichte, forciert. (Kampagnenseite auf Englisch) Nachdem Premierminister Harper seine Stellung gegen die Emissionsziele änderte, sendete Oppositionsführer Stephane Dion ein Videobotschaft an Avaaz mit dem Wortlaut: “Avaaz Mitglieder, es ist großartig, dass Ihr die schlechte Politik einer Regierung aufheben könnt…unterstützt Avaaz – es funktioniert!“ Für mehr Informationen über die Avaaz Kampagnen in Bali klicken Sie hier. |
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Die Avaaz Zeitungsanzeige anlässlich des 2008 G8 Gipfel wurde erneut in der Nikkei
Business Daily gedruckt.
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Im neuen Jahr intensivierte Avaaz die Bemühungen bezüglich des Klimaschutzes mit einer neuen Petition und veröffentlichte ein ganzseitiges Inserat in der „Financial Times“ während des G8-Gipfels in Japan. Das satirische Inserat fand weltweit Beachtung in der Presse, und wir konnten somit sicherstellen, dass sich die Staatschefs nicht so einfach der Verantwortung entziehen konnten.
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Die Klima Kampagne von Avaaz hatte aber noch weitere Formen angenommen. Avaaz arbeitete zusammen mit Al Gore als globalem Online Partner von Live Earth. Mitglieder aus 139 Ländern organisierten 2500 Live Earth Events.
In Kanada haben Avaaz Mitglieder tausende von kritischen öffentlichen Stellungnahmen im Bezug auf ein geplantes Gesetz über die Umsetzung des Kyoto Protokolls veröffentlicht.
Bei der APEC Versammlung in Australien, kurz vor den Wahlen 2007, arbeitete Avaaz eng mit GetUp.org.au zusammen, um die Einstellung des jetzigen Premiers Howards mit einem 100m² großen Banners am Great Barrier Reef zu unterstützen.
Avaaz führte außerdem die von den Medien stark beachtete Kampagne des Climate Action Network`s "Fossil of the Day Awards" auf Bali an, die auf die Länder zielte, welche hauptverantwortlich für die Blockade von der Entwicklung und Umsetzung einer neuen Klimapolitik sind.
Durchgehend wurden diverse Aktionen mit Partner wie Oxfam, Greenpeace, Friends of the Earth, The Climate Action Network und The Global Call to Action against Poverty durchgeführt.
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Als sich im Oktober 2007 die burmesischen Straßen mit Mönchen und Befürwortern der Demokratie füllten, kam es zu einer zunehmenden Unterstützung von Avaaz-Mitgliedern weltweit. Aus jedem Staat der Welt haben insgesamt über 800.000 Mitglieder eine Petition unterzeichnet, um China und den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen dazu aufzurufen, sich der brutalen Maßregelung entgegenzusetzen und einen echten Dialog mit Aussöhnung zu fördern. Es war eine Botschaft, die öffentlich an Großbritanniens Premierminister Gordon Brown gerichtet war und durch Zeitungsanzeigen und auf diplomatischem Weg an chinesische Beamte übermittelt. Tausende Avaaz-Mitglieder aus Europa übten erfolgreich Druck aus für gezielte Strafmaßnahmen gegen die burmesische Junta. Über 2000 Mitglieder aus Singapur sendeten Nachrichten an ihren Außenminister, um dringend für eine strengere Haltung gegenüber den burmesischen Beamten zu bitten. Weitere 50.000 Mitglieder versprachen einen Boykott gegen Chevron und Total Oil, auf Grund deren Zusammenarbeit mit dem burmesischen Regime. Als die Junta ein Verbot für Kameras, Handys und das Internet verhängte, spendeten Avaaz-Mitglieder über 320,000 Dollar für die Bereitstellung technischer Unterstützung und Ausbildung für die Demokratiebewegung. Geldmittel wurden im Land von Avaaz-Partnern des Open Society Instituts verteilt. Avaaz schickte eine Gesandtschaft an die Thai-Burmesische Grenze zum Treffen mit demokratischen Oberhäuptern und zur Sicherstellung des sinnvollen Einsatzes der Spendengelder. Um mehr über die Avaaz-Demokratiekampagnen in Burma zu erfahren, klicken sie hier.
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Burma - Nothilfe für Sturmopfer |
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Als im Mai 2008 der Zyklon Nargis über Burma hinwegfegte, verloren über 200'000 Menschen ihr Leben. Avaaz kontaktierte seine Freunde in Mönchsnetzwerken, und das Oberhaupt der Internationalen Burmesischen Mönchsorganisation zeichnete einen Video-Appell an die Mitglieder des Avaaz Netzwerks auf. In nur 10 Tagen, mehr als 25.000 Menschen aus 125 Ländern spendeten 1,34 Millionen Euro, um die Hilfsbemühungen der Mönche zu unterstützen. Die Nothilfe konnte durch existierende Netzwerke, an der Blockade vorbei, schon wenige Tage nach der Katastrophe ins Land gelangen. Die Gelder konnten daher sogleich für Medikamente, Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter eingesetzt werden, welche durch Gruppen der Zivilgesellschaft an die Bevölkerung verteilt werden konnten. Während sich die internationale Aufmerksamkeit auf die Junta konzentrierte, welche zu Beginn jegliche ausländische Hilfe verweigerte, konnten laut Medienberichten durch die Bemühungen der Mönche und der Zivilbevölkerung tausende vor einer Hungersnot bewahrt werden. Mitglieder des Avaaz Netzwerks, die zusammen mehr spendeten als die meisten Regierungen, spielten eine wichtige Rolle in der Unterstützung dieser Anstrengungen. Folgen Sie diesem Link, um mehr über unsere Burma-Initiative zu erfahren.
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Ausgelöst von Chinas scharfem Vorgehen gegen die Proteste und Unruhen in Tibet im März 2008, bildeten Avaaz-Mitglieder eine der größten Online-Petitionen der Geschichte. Der Ruf nach einem aussagekräftigen Dialog zwischen China und dem Dalai Lama erreichte 1,5 Millionen Unterschriften innerhalb von drei Wochen. Die Petition wurde privat an Chinesische Beamte eingereicht. uEin in 84 Städten gleichzeitig stattfindender Aktionstag wurde rund um den Globus mit Tibet-Fürsprechern koordiniert.. (Für größere Fotos und mehr Informationen, klicken sie hier.)
Den Aufschrei berücksichtigend, startete China - vermutlich als Antwort auf internationalem Druck - erneut eine Aussprache mit dem Dalai Lama.
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In China jedoch verstärkten die globalen Proteste und Berichterstattungen in den Medien eine nationalistische Gegenreaktion. Chinesische Medien, sowie das Volk selbst, verurteilten die Tibet-Sympathie als „anti-chinesische" Bestrebung, die Olympischen Spiele zu untergraben. Um dieser Empfindung entgegenzuwirken, startete Avaaz einen Appell für die "Rettet die Olympischen Spiele"-Kampagne und sammelte 150,000 Dollar für die Förderung eines Kontakts durch ein Mandarin Sprachteam, sowie für wohlüberlegte Annoncen in chinesischen Zeitungen im Ausland. Ebenso organisierte Avaaz einen „Give Peace a Hand"-Händedruck (Reichen Sie dem Frieden Ihre Hand): Über 2000 Avaaz-Mitglieder in einem „Ein-China"-T-Shirt bilden eine Kette, vom Dalai Lama bis zur chinesischen Botschaft in London – eine handfeste Geste des Wohlwollens, die in einem Zusammentreffen gipfelt, das verbunden ist mit einem Moment der Stille in Gedenken an die Opfer des Erdbebens in Sichuan. Tausende Avaaz-Mitglieder haben virtuelle Kerzen für die Überlebenden des Erdbebens angezündet und spendeten Zelte und sonstige Notversorgung.
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Auf Bitten von Avaaz Mitgliedern in der Region startete Avaaz im Anschluss an die Wahlen vom 29. März eine Aktion für Demokratie und Menschenrechte in Simbabwe. Da Robert Mugabe kein Geheimnis aus seiner Verachtung für internationale Stellungnahmen machte, bemühte sich Avaaz, den südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki als Hauptverbündeten Mugabes und SADC-ernannten Vermittler zwischen Mugabe und der Opposition unter Druck zu setzen. Da Mbeki bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates den Vorsitz führte, wo er sich weigerte, das Thema Simbabwe zu besprechen, unterzeichneten mehr als 150.000 Mitglieder von Avaaz eine Bitte, die ihn zum Handeln drängte, und Avaaz flog ein rund 280 Quadratmeter großes Banner über dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York – „Mbeki, es ist Zeit zu handeln: Demokratie für Simbabwe." Dieser Stunt wurde von der Presse in Südafrika intensiv verbreitet und erhielt durch BBC, CNN, sowie Nachrichtenagenturen wie Reuters, AP und AFP und andere bedeutende Medien weltweite Verbreitung. Am nächsten Tag verlangte der Sprecher von Mbeki erstmalig nach einer sofortigen Veröffentlichung der Wahlergebnisse.
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Im Laufe der folgenden Wochen wurde eine Vielzahl von Aktionen von Avaaz unterstützt oder geleitet mit dem Ziel, Demokratie und simbabwische Zivilgesellschaftsgruppen zu unterstützen. Als sich südafrikanische Hafenarbeiter weigerten, eine chinesische Waffensendung auszuladen, hat Avaaz mit südafrikanischen Gewerkschaften und der Waffenkontrollkoalition koordiniert gearbeitet, um die weitere Reise der Waffensendung zu verfolgen, Regionalgruppen miteinander in Verbindung zu setzen und internationale Unterstützung für den von den Gewerkschaften geleiteten Widerstand zu sammeln. Nachdem sich kein Hafen bereit erklärte, die Waffen an Land bringen zu lassen, musste China schließlich das Schiff zurückrufen. Avaaz startete auch eine Aktion, um schnellstmöglich weltweiten Druck gegen bestimmte Menschenrechtsverletzungen zu ermöglichen. Dabei wurden Mitglieder schnell auf spezifische Gräueltaten in Simbabwe aufmerksam gemacht und überfluteten daraufhin simbabwische Botschaften und Konsulate mit Mitteilungen, um deutlich zu machen, dass die ganze Welt Simbabwe im Blick habe und Verletzungen der Menschenrechte ahnden würde. Und als klar wurde, dass die kommende Stichwahl im Juni eine Scharade sein würde, forderte Avaaz durch Zeitungsanzeigen in Schlüsselländern in der Region ein südafrikanisches Not-Gipfeltreffen, um die Demokratie in Simbabwe wieder herzustellen.
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Nach dem Scheinsieg von Mugabe in der Stichwahl im Juni 2008 haben sich über 2.500 afrikanische Avaaz Mitglieder mit ihren Regierungen in Verbindung gesetzt und drängten die Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union, die Anerkennung von Mugabes Regime zu verweigern. Avaaz verstärkte dies mit einer ganzseitigen Anzeige in der auflagenstarken Wochenendausgabe der internationalen "Financial Times" und rief Regierungen der ganzen Welt dazu auf, Simbabwe zu isolieren. Mehr als 100.000 Avaaz Mitglieder weltweit verstärkten diesen Aufruf, indem sie sich mit ihren Außenministern in Verbindung setzten, nach Nichtanerkennung der Scheinwahl verlangten und bedeutungsvolle Gespräche unterstützten. Seit dieser Zeit haben sich Mugabe und Oppositionsführer Morgan Tsvangirai schließlich zu persönlichen Verhandlungen getroffen, aber der Einsatz von Gewalttätigkeiten geht weiter, und die diplomatischen Bemühungen kommen nur stoßweise voran. Avaaz wird weiterhin simbabwische Zivilgesellschaftsgruppen und Demokratie-Aktivisten unterstützen, in engem Dialog mit Mitgliedern und Partnern in der Region.
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Der UN Generalsekretär Bai Ki-Moon erhält eine Petition von Avaaz bezüglich der Lebensmittelkrise von Sam Sesay, dem Landwirtschaftsminister von Sierra Leone sowie von Ricken Patel, Avaaz.
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Durch die in die Höhe schnellenden Preise für Lebensmittel bittet der Außenminister von Sierra Leone, Zainab Bangura mit einem http://www.avaaz.org/de/global_food_c
risis/">Video-Appell die Mitglieder von Avaaz um Hilfe, um die Regierungen dazu zu drängen, etwas zu unternehmen. Mehr als 360.000 Mitglieder des Avaaz Netzwerks unterzeichneten eine Internetpetition, die dem UN Generalsekretär Ban Ki-Moon auf dem Notfallgipfel wegen der Lebensmittelkrise in Rom überreicht wurde. Sich dem weltweiten Druck beugend, sagen die spendenden Regierungen Milliarden für die Notfallhilfe für Lebensmittel zu und schlossen sich dem Fortschritt in der Landwirtschaftspolitik an. Mehr als 60.000 Avaazmitglieder sendeten eine dringende Botschaft an ihre Regierungen, um sie eindringlich zu bitten, zukunftsfähige Standards für Biodiesel einzuführen, so dass das Verbrennen von Lebensmitteln und das Verdrängen von Lebensmittelsaatgut, um Platz für die Kraftstoffsaat zu machen, ein Ende hat. Diesen Juli sagte die G8 zu, dass „die Vereinbarkeit der Strategien von nachhaltiger Produktion sowie die Verwendung von Biodiesel mit einer Lebensmittelgarantie zugesichert wird“ – jedoch ist noch mehr Druck nötig, um die erteilten Zusagen Wirklichkeit werden zu lassen.
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Die Mitglieder von Israel und Palästina, ebenso wie andere Mitglieder von Avaaz, sowie die allgemeine Öffentlichkeit auf der ganzen Welt, unterstützen nachdrücklich eine friedliche Zweistaatenlösung für Israel und Palästina. Sie respektieren die Menschenrechte auf beiden Seiten. Um diese Ziele zu unterstützen, hat Avaaz eine umfangreiche lokale, regionale und globale Kampagne gestartet, welche durch das Video „Stoppt den Zusammenprall der Zivilisationen“ im März 2007 angestoßen wurde. Das Video, das mehr als 2,5 Millionen Mal in neun verschiedenen Sprachen angeschaut wurde, wurde unter weiteren Verleihungen von You Tube zum Politikvideo des Jahres 2007 ernannt und wurde weltweit ausgestrahlt. |
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Des Weiteren lancierten Mitglieder des Avaaz Netzwerks in Jerusalem eine innovative Kampagne http://www.avaaz.org/blog/en/w/paulh
ilder/2007/04/jerusalem_billboards.php">
mittels Plakaten und haben auch Zeitungsanzeigen für die Kampagne geschaltet, hauptsächlich in israelischen und palästinensischen Zeitungen, mit mehr als 375.000 Namen für diese Petition, um eindringlich auf Friedensgespräche und ein Ende der Blockade von Gaza, sowie auf einen Waffenstillstand mit der Hamas zu drängen. Diese Petition wurde den obersten Entscheidungsträgern in Israel und in der ganzen Welt zugesandt. Im Mai und Juni haben die Mitglieder von Avaaz sowohl Anzeigen im Internet als auch eine große offline Anzeigenkampagne finanziert (Klicken Sie hier, um die Seite in Hebräisch anzusehen), die von über einer Millionen Israelis gesehen wurde, in der ein Waffenstillstand für Gaza verlangt wird. Die Hamas und Israel haben seit dem 19. Juni 2008 einen Waffenstillstand.
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Die erste Avaaz-Kampagne zeigte Flaggen und riesige Spruchbänder, die 87.000 "virtuelle Demonstranten" gegen die Eskalation im Irak repräsentierten, anlässlich eines friedvollen Protests in Washington DC. Avaaz platzierte außerdem eine ganzseitige Anzeige gegen die Eskalation in der Washingtoner Congress-Zeitung und entwickelte in Zusammenarbeit mit lokalen Mitgliedern und internationalen Experten einen "neuen" Plan, um den Krieg zu beenden: Verhandlungen mit allen Parteien, unter Vermittlung von dazu ermächtigten internationalen Akteuren wie den Vereinten Nationen und schließlich ein verantwortungsvoller Rückzug der US-Truppen innerhalb einer Zeitschiene, die den Wünschen der irakischen Bevölkerung entspricht. Der NEUE Plan wurde von 150.000 Menschen weltweit, als Reaktion auf einen Email-Aufruf von einem irakischen Avaaz-Mitglied, unterstützt und wurde irakischen, regionalen und internationalen Politikern auf dem Gipfel von Sharm el-Sheikh im Mai 2007 übergeben. Avaaz hatte dazu mit sunnitischen, schiitischen und kurdischen Parlamentariern zusammen gearbeitet , um eine internationale Kampagne ins Leben zu rufen, durch die das Recht des Iraks festgeschrieben werden soll, über die Zukunft seiner Ölreserven bestimmen zu können - anstatt das Diktat ausländischer Regierungen und Konzerne akzeptieren zu müssen.
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Als sich die Spitzenpolitiker der Welt in Dublin, Irland zu letzten Verhandlungen über eine internationale Ächtung von Streubomben trafen, schickte Branislav Kapetanovic als Überlebender einer Splitterbombe einen Aufruf per Video an die Mitglieder von Avaaz - und 164.272 von ihnen antworteten und schickten Email-Botschaften an die Mitglieder ihrer Regierung, um sie zu einer wirksamen Ächtung ohne Schlupflöcher und Verzögerungen zu drängen. Die Regierung von Finnland, die sich einer kompletten Ächtung widersetzte, erhielt 50.000 Botschaften von Avaaz-Mitgliedern, die eine Medienberichterstattung vor Ort und in der ganzen Welt entfachten. Nachdem mehr als 100 Nationen einen bindenden Vertrag unterzeichneten, berichteten Teilnehmer der Gespräche uns gegenüber, dass Avaaz-Mitglieder das Umdenken herbei geführt hätten - und dass Regierungen durch die öffentliche Empörung in die Pflicht genommen wurden. Nun geht die Kampagne für die Ratifizierung und Erweiterung des Vertrags weiter .
Bei anderen Avaaz-Kampagnen ging es um:
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