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Anerkennung und finanzielle Absicherung der Familien- und Hausarbeit

Anerkennung und finanzielle Absicherung der Familien- und Hausarbeit

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Diese Petition wurde von Monika G. erstellt und repräsentiert nicht unbedingt die Ansichten der Avaaz-Gemeinschaft.
Monika G.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
Politik

Die Familien- und Hausarbeit trägt maßgeblich zu Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen bei, dies zu sehen ist unabdingbar. Dieser Arbeitsplatz „Familie und Haushalt“ ist ein Vierundzwanzig-Stunden-Job, ohne Wochenende und ohne Urlaub, der viel Zeit, Geduld und Energie verlangt. Sorgfältig gemachte Familien- und Hausarbeit ist ein Vollarbeitsplatz, allein die frische Zubereitung von drei gesunden Mahlzeiten für eine Familie (Einkaufen, Zubereiten, gemeinsame Mahlzeit, Küche aufräumen) ist ein Halbtagsjob.

Dabei müssen unbedingt die Erkenntnisse aus der neuesten Gehirn- und Bindungsforschung über die früheste Entwicklung des Kindes bewusst gemacht und berücksichtigt werden:

Wolfgang Bergmann (Kinderpsychologe) kennt das große Gebiet der Bindungsforschung und er findet „....eine gute frühe Bindung des Kindes an seine Mutter, dann auch an seinen Vater und an andere wohlwollende Menschen in seiner Umgebung ist die einzig sichere Basis, von der aus ein Kind die Welt erkunden kann, sie ist auch die beste Basis des Lernens.“

Katharina Martin (Diplompsychologin): „Um Kinder auf eine gelingende Lebensbewältigung vorzubereiten, ist es wichtig, dass sich innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes eine sichere Bindung zu seinen Eltern aufbauen lässt.“

Prof. Gerald Hüther (Neurobiologe): „Nur so können die Kinder Vertrauen entwickeln, Vertrauen in die Kraft Sicherheit bietender Beziehungen zu anderen Menschen und Vertrauen in ihre eigene Kraft, in ihr Wissen, ihr Können und ihre gestalterischen Möglichkeiten.“


Initiative "Wertschätzung Familien- und Hausarbeit":

Manuela V.: Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit darf nicht auf Kosten der seelischen Gesundheit und Entwicklung unserer Kinder und Überlastung der Eltern gehen. Die Bedürfnisse der Kinder müssen in den Mittelpunkt gerückt werden. Wenn das „Wohl des Kindes“ wirklich im Mittelpunkt steht, dann wird die Politik und Gesellschaft auch Wege finden, dies umzusetzen.

Monika G.: Außerfamiliäre Kinderbetreuung wird als Beruf anerkannt und bezahlt, hingegen Eltern die sich bewusst dafür entscheiden ihre Kinder überwiegend selber zu erziehen sind nicht als berufstätig anerkannt, bezahlt und sozialrechtlich abgesichert. Derzeit ist keine wirkliche Wahlfreiheit gegeben. Hier ist die Politik gefordert.

Christel v.d.T.: Das Wissen über die früheste Entwicklung der Kinder, über die Phase, in der die Bindung zwischen Eltern und Kind gelegt wird, muss öffentlich bewusst gemacht und auf allen relevanten Ebenen berücksichtigt und vermittelt werden. Denn die Liebe und der Halt sind das Fundament des kindlichen Selbst.

Emma F.: Warum machen wir familienpolitisch so weiter, obwohl wir doch sehen, wie die Kinder, die Frauen und auch die Männer zu Schaden kommen? Warum ist es möglich, dass öffentliche Gelder ausschließlich für die Betreuung außerhalb der Familie zur Verfügung gestellt werden? Warum sind wir nicht mehr in der Lage unseren Hausverstand und unserem Bauchgefühl zu folgen? Wäre es möglich, Eltern auf ihre Aufgaben vorzubereiten und zu stärken, die Frauen zu unterstützen, Hausarbeit und Muttersein wieder ernst zu nehmen? Gemeinsam können wir die Gesellschaft verändern. Gemeinsam haben wir eine Chance.

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