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Diese Petition wurde beendet
Regionspräsident Hauke Jagau und alle Regionsversammlungsabgeordneten: Wir fordern den Erhalt der Entbindungsstation im Nordstadtkrankenhaus

Regionspräsident Hauke Jagau und alle Regionsversammlungsabgeordneten: Wir fordern den Erhalt der Entbindungsstation im Nordstadtkrankenhaus

Diese Petition wurde beendet
1,711 haben unterzeichnet. Erreichen wir  5,000
1,711 Unterschriften

Marieke B.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
Regionspräsident Hauke Jagau und alle Regionsversammlungsabgeordneten
Am Freitag, den 17.10. hat das Team der Geburtshilfe Nordstadt aus der Zeitung und dem Internet erfahren, dass der Kreißsaal Nordstadt geschlossen werden soll. Dies bedeutet nicht nur für 38 Hebammen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern den Verlust ihres langjährigen Arbeitsplatzes und damit den Verlust der Existenzgrundlage, auch der Transportdienst, die Reinigungskräfte, OP - und Anästhesiepflege und weitere Berufsgruppen, vom Blutträger bis hin zu den Ärzten, werden von Personalkürzung bzw. Versetzungen betroffen sein.
Lange Jahre hat jeder Mitarbeiter des Klinikums Region Hannover einen Solidaritätszuschlag zum Erhalt der Arbeitsplätze gezahlt. Dem Team der Geburtshilfe drängt sich nun die Frage auf: "Was haben Sie mit diesem Geld gemacht?"
Die Geburtshilfe und auch die Hebammenschule im Krankenhaus Nordstadt verfügen über eine jahrhundertelange Tradition, bis heute engagiert sich das Team dafür, den Frauen, Eltern und Kindern einen liebevollen Start ins Leben mit aller Empathie, Wärme und jeglicher Unterstützung, die möglich ist, zu bereiten.
Durch dieses Engagement sind die Geburtenzahlen im KRH in den letzten zwei Jahren kontinuierlich gestiegen.
Wir fordern auch weiterhin für jede Frau ein individuelles Geburtserlebnis; eine Geburt, deren Tempo selbstbestimmt, mit abwartender und respektvoller Begleitung der Geburtsarbeit, dem individuellem Tempo und den Bedürfnissen der jeweiligen Frau oder den Eltern angepasst ist.
Wir fordern für die Neugeborenen Zeit und Raum, so dass sie liebevoll und achtsam aufgenommen werden können.
Wir fordern Zeit, um mit unseren Müttern und Frauen einfühlsame Gespräche im Wochenbett zu führen, Hilfestellung bei allem Neuen zu geben, Unsicherheiten durch Zuwendung und Beistand abzubauen.
Für solche elementar wichtigen Teilbereiche der Hebammen- und Pflegetätigkeit ist oft in den großen Geburtskliniken aufgrund von Personalmangel kein Raum.
Wir wollen keine Geburtsmedizin, die keine Zeit hat!
Wir wollen keine anonyme Geburtshilfe, sondern eine Hebamme im Prozess der Geburtsarbeit, die Frauen und Familien mit aller beruflicher Kompetenz unterstützt und begleitet!
Das ist das Geringste, was jede Frau, die Leben schenkt, verdient hat!
Des Weiteren fordern wir weiterhin mutige, reflektierte, kritische, junge und selbstbewusste Nachwuchs-Hebammen adäquat ausbilden zu können, die aus der Tradition der Hebammenschule des Nordstadtkrankenhauses hervorgehen werden.

Das KRH Region Hannover hat einen Versorgungsauftrag und gibt an, diesem auch weiterhin gerecht zu werden. Im Falle geburtshilflicher Notfälle, die zum Glück nur selten vorkommen, bedeutet aber manchmal schon ein Transportweg von 10 Minuten schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind. Ist nicht jedes einzelne Leben wichtig?
Wir möchten weiterhin für die Frauen aus der Nordstadt, der Südstadt, Herrenhausen, Leinhausen, Burg, Ledeburg, Vinnhorst, Linden, Garbsen, Seelze, Letter, Stelingen, Osterwald, Langenhagen, Wedemark, Wunstorf, Kaltenweide, Krähenwinkel, Engelbostel, Schulenburg, Neustadt usw. wohnortnah zu erreichen sein. Sie sollen die Sicherheit behalten, dort auch weiterhin familienorientierte Geburtshilfe zu erfahren.
Sehr geehrter Herr Jagau, sehr geehrte Regionsversammlungsabgeordnete, anstatt einfach aufzugeben und unsere Geburtshilfe zu schließen, kämpfen sie lieber mit uns für den Fortbestand der Geburtshilfe im Nordstadtkrankenhaus mit der originären Hebammenarbeit im interdisziplinären Team!
Ein sicher gebondetes Kind, eine interventionsarme Geburtshilfe und familienorientiertes Arbeiten muss zukünftig in den Fallpauschalen so berücksichtigt werden, dass natürliche Geburtshilfe den Stellenwert erlangt, den sie verdient.
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